Sie kamen, um uns zu töten
(Klappenbroschur)
Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober
- Verlag Herder
- 1. Auflage 2026
- Klappenbroschur
- 224 Seiten
- ISBN: 978-3-451-03761-0
- Bestellnummer: P037614
Dem Terror entkommen
Dafna Gerstner ist Deutsch-Israelin und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be‘eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. 30 Menschen, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza mitgeschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. 102 Personen starben insgesamt, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit direkt mit den Terroristen gekämpft und das Leben von zahlreichen Kibbuzmitgliedern gerettet hatte.
In ihrem Buch erzählt Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie, als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert.
Mit einem Vorwort von Charlotte Knobloch
Autorin
Dafna Gerstner wurde 1984 im Kibbuz Be’eri in Israel geboren. 2011 zog sie nach Deutschland. Seit 2016 lebt sie in München, wo sie heute als freiberufliche Designerin und Fotografin arbeitet. Nachdem sie mit ihrem Mann Florian das Massaker vom 7. Oktober im Kibbuz überlebte, entschied sie sich, ihre Geschichte zu erzählen.
Autor
Manfred Otzelberger war Journalist bei der BUNTEN und ist heute freier Autor. Der Münchner hat sich jahrelang mit den Opfern des Nationalsozialismus und dem Schicksal der Juden in Deutschland beschäftigt. In Bayreuth lebte er in einem Haus mit einem jüdischen Ehepaar, das sechs Konzentrationslager überlebt hatte – eine Begegnung, die ihn geprägt hat.