Die nahe der Piazza Navona in Rom gelegene Kirche Santa Maria dell’Anima ist als »deutsche Nationalkirche« bekannt. An der im 14. Jahrhundert gegründeten Stiftung entstand im ausgehenden Mittelalter eine Bruderschaft, die neben derjenigen des Campo Santo Teutonico zu den bedeutendsten deutschen Einrichtungen im Rom der Renaissance zählt. Die wichtigste Informationsquelle für die Entwicklung der »Anima« im 15. und 16. Jahrhundert bildet ein Pergament-Kodex – der »Liber Confraternitatis Beatae Mariae De Anima Teutonicorum De Urbe«. In diesem Bruderschaftsbuch sind seit der ersten Anlage bis in die Neuzeit Wohltäter und Mitglieder der Anima-Bruderschaft namentlich verzeichnet. Die vorliegende Studie bietet systematische Befunde zur Geschichte des Bruderschaftsbuchs und rekonstruiert dessen Funktion im 15. Jahrhundert.
Pia Mecklenfeld
Pia Mecklenfeld, Studium der Mittelalterlichen Geschichte an der Universität Osnabrück und den Päpstlichen Universitäten Gregoriana und S. Tommaso (Angelicum), 2018 Promotion am Historischen Seminar der Universität Osnabrück, seit 2018 wiss. Mitarbeiterin am Institut für Mittelalterliche Geschichte der Philipps-Universität Marburg.
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