Religiöse und christliche Geschenke

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Hier finden Sie ausgewählte religiöse und christliche Geschenke für alle Anlässe. In weiteren Kategorien haben wir außerdem Geschenke zur Geburt und Taufe oder zu Kommunion, Firmung und Konfirmation für Sie zusammengestellt.

Gebetsring Vater unser, mittel. Ringdurchmesser ca. 19 mm

Gebetsring Vater unser, mittel

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6,50 €

Gebetsring Vater unser, groß. Ringdurchmesser 20-21 mm

Gebetsring Vater unser, groß

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6,50 €

Ein Engel für dich

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11,50 €

Krippenszene mit Stern

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54,00 €

Was religiöse Symbole bedeuten

Zu besonderen Anlässen werden von Christen gerne Kreuze, Engel und Ikonen verschenkt. Doch was bedeuten diese alten Symbole, Figuren und Bilder und woher stammen sie? Lesen Sie hier mehr zu dem Symbol des Kreuzes, Engelsfiguren, Ikonen und Handschmeichlern.

Das Kreuz-Symbol und seine Bedeutung

Das Symbol des Kreuzes ist eines der ältesten Symbole des Christentums. Es entstand aus der Verehrung Christi, der am Kreuz von den Römern hingerichtet wurde. Ab dem 5. Jahrhundert löste es die anderen frühchristlichen Symbole wie den Fisch und das Christusmonogramm als Erkennungszeichen der Christen ab. Es ist über dem Altar in Kirchen angebracht, hängt als Kruzifix an der Wand oder ziert Wappen, Gegenstände und Bücher.

Das christliche Kreuz steht für den durch Jesu Christi Tod ermöglichten „neuen Bund“ zwischen Menschen und Gott, wie er im Neuen Testament geschildert wird. Das Kreuz unterstreicht somit den Glauben an die Auferstehung und die Vergebung der Sünden. Es ist ein Zeichen der Versöhnung und der Hoffnung. Gleichzeitig symbolisiert es vor allem auf Grabmalen den Tod, der allerdings gemäß christlicher Lehre nicht als endgültiges Ende des Lebens begriffen wird.

Viele Christen tragen Kreuze als Kette um den Hals. Dies ist nicht bloß ein Schmuck, sondern vor allem ein Zeichen für die Verbindung des Menschen mit Gott. Das Kreuz als Anhänger ist in zahlreichen Materialien wie Holz, Silber, Bronze, Ton oder Glas erhältlich. Auch die Formen des Kreuzes gibt es in verschiedenen Varianten. Die häufigsten möchten wir Ihnen kurz vorstellen:

  • Das lateinische Kreuz ist am stärksten verbreitet. Es symbolisiert den Opfertod Jesu Christi. Der längere senkrechte Balken steht symbolisch für das Göttliche, das sich mit dem Irdischen, symbolisiert durch den kürzeren Querbalken, verbindet.
  • Das griechische Kreuz, auch Balkenkreuz genannt, ist dagegen symmetrisch aufgebaut. Es wird häufig zu dekorativen Zwecken und auf Wappen gebraucht. Von ihm abgeleitet sind zahlreiche Varianten, wie das Jerusalemkreuz mit vier kleinen Kreuzen in den Ecken zwischen den Balken.
  • Das Andreaskreuz ist ein schräg gestelles griechisches Kreuz. Der Legende nach wurde der Apostel Andreas an einem solchen Kreuz hingerichtet. Es findet sich nicht nur in einigen Flaggen, sondern auch als Verkehrszeichen.
  • Das Byzantinische Kreuz erkennt man an den verbreiterten Enden der Balken. Besonders bei Schmuckstücken ist diese Kreuzvariante sehr beliebt.

Auch in der Liturgie und christlichen Glaubenspraxis kommt dem Kreuz eine zentrale Bedeutung zu. Es steht im Zentrum der Eucharistie und begleitet das Gebet mit der Geste des Kreuzzeichens.

Engel, Schutzengel und Erzengel

Engel werden als von Gott geschaffene, immaterielle Geistwesen im Christentum besonders verehrt. Aber auch im Judentum und im Islam sowie in weiteren spirituellen Glaubenslehren kennt man Engelsfiguren.

In der Bibel ist an vielen Stellen von Engeln die Rede. Die darauf aufbauende Engellehre klassifiziert sie in verschiedene Hierarchien. Ganz oben stehen die Seraphim, die direkt bei Gott sind. Die Erzengel und einfachen Engel fungieren dagegen als himmlische Boten, die mit den Menschen in Kontakt treten können.

Egal ob männlich oder weiblich, menschenähnlich oder als Lichtgestalt – viele Menschen haben Ihre eigene Vorstellung von Form und Wesen der Engel. Dabei glauben etwa zwei Drittel der Deutschen an Schutzengel, die einer Person oder Gruppe als fürsorglicher Begleiter und Beschützer zur Seite stehen. Damit ist der Schutzengelglaube hierzulande stärker verbreitet als der Glaube an Gott.

Heiligenbilder und Ikonen

Seit frühchristlicher Zeit versuchen Künstler, den heiligen Figuren aus Bibelerzählungen und Legenden ein individuelles Bild zu geben. Die Formen reichen von kleinen Andachtsbildchen für das Gebetbuch bis hin zu großformatigen Altarbildern und Deckengemälden. Heiligenbilder zählen in der katholischen Kirche zu den Devotionalien, sie dienen also genauso wie Kruzifixe und Gebetsketten der Andacht und Frömmigkeit.

Heiligenbilder für den persönlichen Gebrauch wählen Gläubige gerne nach ihrem Namenspatron aus. Aber auch wer sich an einen speziellen Schutzpatron wenden möchte, tut dies gerne über ein Bild des Heiligen. So sollen die vierzehn Nothelfer von Angst und Bedrängnis befreien, während der heilige Florian traditionell den Feuerwehrleuten und der Heilige Petrus den Seefahrern beisteht.

In den Kirchen des östlichen Christentums, wie vor allem in den orthodoxen Kirchen nach byzantinischem Ritus, etablierte sich schon in früher Zeit die Kunst der Ikonenmalerei. Diese Heiligenbilder sind zumeist mit Goldfarbe auf Holz gemalt und kirchlich geweiht. Sie sollen bei der Betrachtung eine Verbindung zu der dargestellten Figur ermöglichen und Ehrfurcht erwecken. Beliebte Motive der Ikonen sind neben Jesus (Christusikonen), Maria (Marienikonen) und der Heiligen Familie vor allem Engelsfiguren und Heilige der Bibel.

Im Mittelalter wurden viele Ikonen im „Bilderstreit“ von den Gegnern der Heiligenbilder, den sogenannten „Ikonoklasten“, zerstört. Vor allem in den Klöstern auf dem heiligen Berg Athos und in Russland werden noch heute Ikonen nach traditionellen Vorbildern gemalt.

Handschmeichler

Als Handschmeichler (engl. „Worry stone“) bezeichnet man kleine Gegenstände, die sich bequem und griffig in der Hand halten lassen und die den Träger je nach Eigenschaft trösten, unterstützen oder heilen sollen. Die meist abgerundeten Handschmeichler können aus zahlreichen belebten oder unbelebten natürlichen Materialien bestehen. Neben Holz und Stein finden Edelsteine, Mineralien und Metalle häufige Verwendung.

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