Ausverkauf des Konzils
(Gebundene Ausgabe)
Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine Konfliktgeschichte
- Geschichte und Hintergründe des Streits der Piusbruderschaft mit Rom
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Die Katholische Kirche zwischen Reform und Restauration
- Verlag Herder
- 1. Auflage 2026
- Gebunden
- 224 Seiten
- ISBN: 978-3-451-02671-3
- Bestellnummer: P026716
Durch die Ankündigung der Piusbruderschaft, am 1. Juli 2026 Bischöfe zu weihen, steht das Gespenst eines Schismas erneut im Raum. Jan-Heiner Tück beleuchtet die Konfliktgeschichte der Nachkonzils-Päpste mit der Piusbruderschaft und deren Gründer Marcel Lefebvre. Im Zentrum steht der Streit um das II. Vatikanische Konzil. Bedeuten die erneuerte Liturgie, die ökumenische und interreligiöse Öffnung sowie die Anerkennung der Religionsfreiheit einen „Verrat an der Tradition“ oder sind die Reformen als fällige Erneuerung aus dem Ursprung zu lesen?
Trotz jahrzehntelanger Dialogbemühungen konnten die theologischen Lehrdifferenzen nicht ausgeräumt werden. Daher scheint sich eine pastorale Strategie im Zeichen der Nächstenliebe anzubieten. Aber läuft eine solche Annäherung nicht auf eine Relativierung des Konzils hinaus? Papst Leo XIV., der sein Pontifikat ausdrücklich an den Lehren des II. Vatikanums ausrichtet, kann nicht zugleich einen Ausverkauf des Konzils befürworten. Das wäre ein Widerspruch. Aber welche Spielräume hat er?
Autor
Jan-Heiner Tück, Dr. theol, geb. 967, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Er ist Mitherausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift „Communio“ und des OnlinePortals www.communio.de.