Richard Pfannmüller untersucht die Regierungszeit von Maximilian II. im Licht seiner Kirchenpolitik. Er zeigt, wie Bayern seine eigenen Interessen beim Staatskirchenrecht, der Besetzung bischöflicher Stühle und der Kardinalskreierung Reisachs weitgehend durchsetzen konnte. Die nach umfangreichen Vorgesprächen in gegenseitigem Einvernehmen ernannten Bischöfe waren von königlich-bayerischer Gesinnung, ultramontan eingestellte Bischöfe wurden verhindert. Pfannmüller widmet sich zudem der bayerischen Außenpolitik und dem katholischen Milieu und schildert, wie sich in Bayern ein verstärkter Ultramontanismus herausbildete.
Richard Pfannmüller
Richard Pfannmüller, geb. 1952, studierte Katholische Religion, Latein und Geschichte und Perugia. Bis 2018 war er als Studiendirektor am Spessart-Gymnasium Alzenau tätig sowie als Lehrbeauftragter für Mittellatein an der Ludwig-Maximilians-Universität Würzburg zuständig. Neben seinem Beruf war er in der Kommunalpolitik engagiert und wurde hierfür mehrfach ausgezeichnet. Der Autor lebt seit 2020 in Röthlein bei Schweinfurt und widmet sich der Erforschung des Kahlgrunds im ehemaligen Altkreis Alzenau.
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