Nach dem WM-Auftaktspiel der DFB-Elf am vergangenen Sonntag in Houston bildeten die deutschen Nationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah sowie fünf Spieler von Curaçao Arm in Arm einen Kreis, um gemeinsam zu beten. „Im Spiel sind wir alle Gegner, aber nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder“, erklärte Nmecha anschließend der ARD. Der Inselstaat Curaçao in der Karibik zählt rund 150000 Einwohner, von denen über 90 Prozent christlich getauft sind, die große Mehrheit katholisch. Die Herkunftsländer der Väter von Felix Nmecha und Jonathan Tah sind Nigeria und Elfenbeinküste. In beiden Ländern steigt die Anzahl an christlichen Gemeinden. Was dort am Mittelkreis Abermillionen Fußballfans in aller Welt beobachten konnten, war „eine bemerkenswerte und sehr schöne Geste“, meint Sportbischof Stefan Oster aus Passau. Sie könne zum anregenden, friedensstiftenden Zeugnis werden. (Foto: Markus Ulmer / Picture alliance / Pressefoto Ulmer)