Heute Nachmittag bin ich über die warmen Steine der Felsküste gegangen. Nur die Stille, die Schönheit und der Friede haben mich begleitet. Unter mir lag das wellenlose Meer. Ein Fischer in einem Boot hielt seine Angel ins Wasser. Meine Augen hielten dieses Bild bewegungslos fest. Es gab nur diese Gemeinsamkeit zwischen Mensch und Natur: Jeder Augenblick eine Ewigkeit, jeder Herzschlag ein Wellenschlag. Das Meer lag da wie ein Stück Seide in die Landschaft gelegt. Gottsucher fänden hier ihr Glück.
Rosemarie Egger