Der Mai steht bekanntlich ganz im Zeichen der Gottesmutter Maria. In vielen Gemeinden werden deshalb ihr zu Ehren Maiandachten abgehalten, Marienstatuen besonders reich mit Blumen geschmückt oder spezielle Marienlieder gesungen. Es ist also auch eine gute Zeit, sich mit den verschiedenen kirchlichen – und den ganz persönlichen – Marienbildern auseinanderzusetzen.
In dieser Ausgabe lenkt die Theologin Martina Jung unseren Blick auf das befreiende, selbstbestimmte, ja umstürzlerische Potenzial der jungen Frau, der plötzlich eine Schlüsselrolle im Heilsplan zufällt. Der Pädagoge und Theologe Heribert Scheffler erzählt von seiner sich wandelnden Sicht auf Maria – von der fernen Himmelskönigin zur starken wie nahbaren „Mutter der Hoffnung“. Clemens Klünemann stellt uns das Buch Maria voll der Gnade. Geschichte und Gehalt eines Denkbildes des Romanisten Gerhard Poppenberg vor, für den Maria für „die Öffnung des Menschen auf das Göttliche“ steht. Und in der Heftmitte finden Sie unsere neue weit!-Ausgabe zum kommenden Katholikentag in Würzburg. Wir wünschen einen sonnigen Maianfang!