Für Sie notiertBlick nach Peru

Wer Leo XIV. verstehen will, muss seine Vergangenheit kennen.

In der kommenden Woche jährt sich die Wahl von Leo XIV. zum ersten Mal und noch immer fällt es manchen Beobachtern schwer, diesen ersten US-Amerikaner im Papstamt „zu greifen“, ihn kirchenpolitisch einzuordnen. Die Theologin Birgit Weiler hat die 30 Jahre untersucht, die Robert Francis Prevost in Peru gewirkt hat, um daraus Schlüsse auf seine zukünftigen Positionen zu ziehen. „Prevost war nach eigenen Angaben Morddrohungen und Anschlagsversuchen ausgesetzt. Er erwog jedoch nie, die Menschen im Stich zu lassen“, schreibt Weiler in der neuen Herder Korrespondenz-Spezialausgabe „Papa Leone – Leo XIV. und die Zukunft des Papstamts“.

Aus seinem Einsatz für die Armen, Schwachen und gesellschaftlich „Übersehenen“ lässt sich einiges ablesen. „Welche Schwerpunkte wird der Papst vor diesem peruanischen Hintergrund in seinem Pontifikat setzen? Vermutlich folgende: Synodalität, eine stärkere Rolle von Frauen in der Kirche, Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden, die Umsetzung von Laudato si’, also eine ganzheitliche Ökologie und Sorge um das gemeinsame Haus, Klimagerechtigkeit, Schutz der Würde und Rechte von Migranten sowie Einheit in der Vielfalt.“

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