„Hab Mut, steh auf auf!“ Mit dem Motto des Katholikentags im Kopf, haben wir Sie in der letzten Ausgabe gefragt, was Ihnen Mut macht. Danke für Ihre Zuschriften.
Wir waren nach einer sehr schönen Reise durch Burgund und die Auvergne auf unserer letzten Etappe – schon auf der Rückreise – für einen Tag in Metz und haben dort auch die Kathedrale Sankt Etienne besucht. Im Chorumgang entdeckte ich die berühmten Chagall-Fenster und eine kleine Reihe der typisch französischen Kirchenstühle, die offenbar extra dort aufgestellt worden waren, damit man die Fenster in Ruhe betrachten konnte. Ich nahm mir ganz viel Zeit für das Schauen und war sehr beeindruckt von diesem Spiel aus Licht und Farbe und den Figuren und Details, die ich (wieder-)entdecken konnte, denn ich kannte einige dieser Motive und Bilder aus den Materialien für den Religionsunterricht. Gerne hatte ich in meiner Arbeit als Religionslehrerin mit Bildern gearbeitet – und nun durfte ich sie „live“ sehen und erleben, durchstrahlt vom Licht, und so viel aussagekräftiger. Bis heute bin ich sehr dankbar für diesen Moment!
Birgit Lensing-Kruse (online)
Im Mai 2025 war ich mit einer Pilgergruppe in Rom. Auf dem Weg zur Heiligen Pforte haben wir gebetet: „Lass den Frieden wachsen!“ Bei uns wächst als Symbol eine „Friedenseiche“. Dieser Baum hat immer mehr Sinn bekommen.
Monika Hrabak, Flachslanden
Menschen mit psychischer Behinderung laden jeden Mittwoch ihre Nachbarschaft zu Kaffee und Kuchen ins Würzburger „Bürgerhaus“ ein. Ich ging immer wieder hin und wollte sie ermutigen, doch in Wirklichkeit waren es die Behinderten, die mich durch ihre Fröhlichkeit und Redseligkeit ermutigten.
Dr. Klaus Beurle, Würzburg