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Heiden, Konrad

Konrad Heiden

Foto: © Nachlass Konrad Heiden, Zentralbibliothek Zürich

Konrad Heiden

 ‚Klaus Bredow‘ ist nicht der echte Name des Autors. Ein General von Bredow gehörte zu den Mordopfern der ‚Nacht der langen Messer‘, und dieses Pseudonym steht für den Journalist und Autor Konrad Heiden (1901–1966).

Konrad Heiden war in den zwanziger, dreißiger und vierziger Jahren einer der bedeutendsten und erfolgreichsten publizistischen Gegner des Nationalsozialismus. Seine Bücher über die Geschichte des Nationalsozialismus, über die Anfänge der NS-Diktatur und die erste Biografie über Adolf Hitler überhaupt wurden mehrfach aufgelegt und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Heiden beobachtete den Aufstieg der NSDAP in München fast von Beginn an. Bereits während des Studiums engagierte er sich für die junge Demokratie und bekämpfte die republikfeindlichen Kräfte. Als Journalist für die Frankfurter Zeitung setzte er den Kampf gewissermaßen mit der Feder fort.

1933 musste er aus Deutschland fliehen, doch er schrieb aus dem Exil heraus gegen das Regime an, zunächst im Saargebiet, später dann in Paris. Bekannt wurde er vor allem durch seine Mitte der dreißiger Jahre veröffentlichte zweibändige Hitler-Biografie.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Hitler rast. Nach 90 Jahren wiederentdeckt: die erschreckende Analyse eines prominenten Nazi-Gegners
Nach 90 Jahren wiederentdeckt: die erschreckende Analyse eines prominenten Nazi-Gegners
Konrad Heiden, Sven Felix Kellerhoff
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Erscheint am 13.05.2024, jetzt vorbestellen

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