Aber den lieben Gott spielt keiner
(Gebundene Ausgabe)
Spuren der Religion in der säkularen Kultur - Glossen
- Vielfältige Kurztexte zur religiösen Grundströmung gegenwärtiger Kultur
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Kenntnisreiche Beobachtungen u.a. zu Literatur, Film, Musik, Archtitektur
- Verlag Herder
- 1. Auflage 2026
- Gebunden
- 136 Seiten
- ISBN: 978-3-451-02662-1
- Bestellnummer: P026625
Der Literaturkritiker Ulrich Greiner geht in seinen Glossen Spuren des Religiösen im säkularen Zeitalter nach. Dabei wird deutlich: In Literatur, Musik, Kunst und Film gibt es vielfältige Zeugnisse, die den Radius der Immanenz überschreiten und Fragen der Transzendenz aufwerfen. Das Staunen über das flüchtige Aufleuchten des Schönen, das bohrende Umkreisen des dunklen Rätsels des Bösen beschäftigen ihn ebenso wie Erfahrungen mit geistlicher Musik oder die Formensprache der Liturgie. Mit wachem Sensorium weist Ulrich Greiner auf die anhaltende Präsenz christlicher Motive hin und setzt so einen Kontrapunkt gegen Diagnosen, die von einer unumkehrbaren Säkularisierung oder wachsenden religiösen Indifferenz ausgehen. Die Glossen zeigen: Unsere Kultur wird viel stärker, als sie es selbst weiß, von einer religiösen Grundströmung getragen.
Mit einem Vorwort von Thomas Hürlimann
Autor
Ulrich Greiner, geb. 1945, studierte Germanistik und Philosophie. Er war von 1986 bis 1995 Feuilletonchef der Wochenzeitung "Die Zeit", von 1998 bis März 2009 verantwortlicher Redakteur des Ressorts Literatur.