Titelseite Communio 55 (2026) 6

Über diese Ausgabe

Thema

  • Scham: Zum aktuellen Heft von COMMUNIO
    Plus S. 561-564 Editorial

    Scham: Zum aktuellen Heft von COMMUNIO

    Ist Scham eine Last, die der Glaube dem Menschen auferlegt? Die Frage trifft auch die Kirche selbst, die hinter dem zurückbleibt, wovon sie Zeugnis gibt. Doch gerade dort, wo sie ihr eigenes Ungenügen anerkennt, könnte sichtbar werden, dass sie nicht aus sich selbst lebt, sondern aus der Gnade Gottes.

  • «Und sie schämten sich nicht» (Gen 2, 25): Scham und Schande im Alten Testament
    Plus S. 576-582

    «Und sie schämten sich nicht» (Gen 2, 25): Scham und Schande im Alten Testament

    Scham und Schande prägen die biblischen Erzählungen von Schuld, Verletzlichkeit und menschlichen Beziehungen. Doch nicht jede Beschämung ist gerechtfertigt. Das Alte Testament eröffnet auch Perspektiven auf die Überwindung von Scham und die Heilung gestörter Beziehungen.

  • Die schamhafte Venus und das Kleid der Gnade
    Plus S. 607-614

    Die schamhafte Venus und das Kleid der Gnade

    Nacktheit kann als Ausdruck von Freiheit gelten und zugleich als verletzende Entblößung erfahren werden. Was aber gibt dem menschlichen Leib seine Würde? Gegen einen Blick, der den Körper zum Objekt macht, steht die Vorstellung einer Liebe, die gerade das Verletzliche annimmt.

  • Scham und Schande: Ein afrikanischer Diskurs
    Plus S. 615-624

    Scham und Schande: Ein afrikanischer Diskurs

    Scham ist nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gemeinschaftliche Erfahrung. Literarische Zeugnisse aus Nigeria und Kamerun zeigen, wie moralische Schuld, kulturelle Normen und gesellschaftliche Ausgrenzung zusammenwirken und die Menschenwürde herausfordern.

  • Scham vor Gott: Flucht, Rechtfertigung und die Poetik christlicher Heiligkeit
    Plus S. 625-636

    Scham vor Gott: Flucht, Rechtfertigung und die Poetik christlicher Heiligkeit

    Wer sich seiner Schuld schämt, kann an ihr verzweifeln oder über sich selbst hinausfinden. Literarische Gestalten bei Reinhold Schneider, Dostojewski, Bernanos und Cervantes zeigen, wie Demut und Humor die Fixierung auf das eigene Scheitern durchbrechen und Raum für Gnade eröffnen.

Perspektiven

Autorinnen und Autoren