VOM GLAUBEN DER KANAANÄISCHEN FRAU (MT 15,21–28): Unbeirrte Menschlichkeit Jesus lässt sich umstimmen – und zeigt, dass Würde universal ist. Von Christian Olding 16.8.2026, Religiöser Leitartikel / 2 Kommentare Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 4 Hefte + 4 Hefte digital 0,00 € danach 75,40 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 27,30 € Versand (D) 4 Hefte digital 0,00 € danach 68,90 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Christian Olding Christian Olding, geb. 1983, ist Pastor in Geldern. Seine Gottesdienste sorgen bundesweit für Furore, die Medien nennen ihn "Pop-Kaplan". Mit den "Vision von Hoffnung"-Gottesdiensten, die einen riesigen Andrang erleben, hat er eine eigene Marke erschaffen. Auch interessant Gratis 8/2026: 22. Februar 2026 S. 2 Appell gegen die Verzagtheit: Die Kraft des Schwachen Von Ferdinand Kerstiens Gratis 7/2026: 15. Februar 2026 S. 2 Neue Forschung: Altruistisch Von Dirk Müller Plus 34/2026: 23. August 2026 S. 5 GÖTTLICHE GEGENWART: Christus auf der Baustelle Von Gabi Renneke Diskussion Kommentieren 2 Kommentare Von martin am 18.08.2026 Bei der Perikope der kanaanäischen Frau ist der Kontext zu beachten: Wieder sind es die Jünger, welche die hinter-herschreiende Frau, wie schon die große Anzahl der Men-schen bei der Speisung der 5000 wegschicken wollen, dem Jesus aber sich verweigert. Im Dialog mit der Frau knüpft Jesus an die mosaische Weisung der Distanz zu Kannan an, welcher dem Sammlungsauftrag Jesu im Wege steht. Israels Abfall an die kanaanäischen Götter, machte ja erst den Einsatz Jesu nötig, da die 12 Stämme Israels im Verlassen der Jahwenachfolge sich auflösten und nur noch der Rest Juda kümmerlich dahnvegetiert. Der Kernauftrag "Sammlung Israels" darf nicht gebremst werden, genau so weist Jesus seine Jünger an, bei der Mission sich nicht aufhalten zu lassen,etwa durch Gastfreundschaft und langes Rumgerede: "Schüttelt den Staub von euren Füßen wider sie!".Die eschtologische Bedeutung der Sendung ist auch in dieser Perikope zu beachten. Wer vorschnell dem sog. "historischen" Jesus etwas in die Schuhe schieben will, übersieht die ganze atl. Grundlage des Textes und die Führung aller Völker durch Israel zur wahren Gottesanbetung (Zion/Völkerwallfahrt). Für den Leser und allen Gottsuchenden wird klar: Jesus ist die Personifikation Israels, durch IHN, der Gott ist,finden alle Völker, auch Kanaan den Weg zum wahren Gott (vgl. analog Joh 4, die Sycharitin am Jakobsbrunnen), was auch ein Ende der Dämonen bedeutet. Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? 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Hier finden Sie unsere Hinweise zum Datenschutz. Kommentieren Von Werner Mühlbauer am 14.08.2026 Ich finde diese Perikope besonders beeindruckend, weil sie uns in besonderer Weise an den historischen Jesus von Nazareth heranführt, indem sie deutlich zeigt, dass er wie jeder andere Mensch eine persönliche Entwicklung durchlaufen musste (inklusive auch manchem Irrweg), bis er zu seiner Lebensaufgabe fand. Interessant auch der Dialog zwischen den Jüngern und ihrem Meister, ob man die Hilfe suchende Frau, die ja keine Jüdin ist und die Sitation stört, nicht einfach wegschicken kann. Das scheint mir historische Ehrlichkeit des Evangelisten zu sein. Zustimmung findet bei mir auch die Anwendung dieses Textes für ein christlichen Umgang mit Hilfsbedürftigen in unserer heutigen Welt, wo der Autor die Suche nach einem Mittelweg zwsichen "grenzenloser Naivität" einerseits und "kalter Abschottung" andererseits als einen für Christen möglichen Umgang mit den Hilfsbedürftigen unserer Zeit als gangbaren Weg vorschlägt. Werner Mühlbauer, Gersthofen Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. 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Christian Olding Christian Olding, geb. 1983, ist Pastor in Geldern. Seine Gottesdienste sorgen bundesweit für Furore, die Medien nennen ihn "Pop-Kaplan". Mit den "Vision von Hoffnung"-Gottesdiensten, die einen riesigen Andrang erleben, hat er eine eigene Marke erschaffen.
Gratis 8/2026: 22. Februar 2026 S. 2 Appell gegen die Verzagtheit: Die Kraft des Schwachen Von Ferdinand Kerstiens