Der Hass darf nicht gewinnen!“, appellierte Berlins Erzbischof Heiner Koch nach dem offenbar islamistisch motivierten Anschlag auf den Christopher Street Day. Wie viel Hass muss in einem Menschen brodeln, bevor er sich entscheidet, möglichst viele Menschen zu töten und zu verletzen? Woher kommt diese Aggression? An der Spitze des Eisbergs gipfelt sie in solch unbegreiflichen Anschlägen. Doch viel breiter ist das Fundament des Hasses in unserer Gegenwart – im Internet ohnehin, aber auch bei Wahlkampfauftritten, in Fankurven und leider sogar an Schulen. Weil Menschen anders leben, denken, glauben, feiern. Anders lieben. Hass ist das Gift jeder Gesellschaft. Aber es gibt das Gegengift der Courage: Wir alle sind dazu aufgefordert. Moritz Findeisen findet zum CSD-Anschlag sehr eindrückliche Worte.
Wo Liebe den Hass überwindet, begegnet Ermutigung der Verzweiflung: Heinrike Paulus stellt die Website Mutpost als einen solchen Ort vor. Mut braucht auch die Kirche in Sachsen-Anhalt. Aber schlägt ihr direkt Hass entgegen? Volker Resing hat nachgefragt. Eine Woche voller Liebe und Courage wünschen wir allen Leserinnen und Lesern!