Bild der WochePfingstrosen

Wie eine neu entdeckte mittelalterliche Tradition kleine und große Rombesucher verzaubert.

„Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Am Ende des Pfingstgottesdienstes rieseln im römischen Pantheon alljährlich unzählige rote Rosenblätter durch die kreisrunde Öffnung in der Kuppel auf die kleinen und großen Besucher hernieder. Das erhebende Ritual (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2022) erinnert an die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jüngerinnen und Jünger und lässt die Menschen heute das Hochfest mit allen Sinnen erleben: Sie können das geistvolle „Blütenwunder“ bestaunen und betasten, sich vom Duft betören lassen und dabei dem Pfingst-Hymnus Veni creator spiritus lauschen. Bereits im frühen Mittelalter wurde die Tradition des pfingstlichen Blütenwerfens in der Kirche gepflegt, dann geriet sie in Vergessenheit und wurde im Pantheon erst in jüngeren Jahren durch den Priester Antonio Tedesco (damals Leiter des Deutschen Pilgerzentrums in Rom) wiederbelebt – sehr zur Freude der Zuschauermassen. (Foto: Cristian Gennari / Romano Siciliani / KNA)

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