Wenn Sie dieses Heft in Händen halten, wird der 104. Katholikentag eine knappe Woche zurückliegen. Es war ein buntes, vielstimmiges Fest des Glaubens, das man aus ganz verschiedenen Perspektiven spannend finden konnte. Aber wenn ich jetzt nach dem großen Event durch die Straßen meiner alten Heimatstadt Würzburg laufe, liegt auch eine gewisse Melancholie in der Luft. Die großen Banner wurden abgehängt, die Besucherscharen sind schon lange wieder zuhause, nur ein paar Plakate erinnern noch an das Großereignis.
Auch Pfingsten ist ein Fest des „Und wie weiter?“. Christus ist auferstanden, wissen die Jünger, aber mit der Himmelfahrt hat er sich ihnen wieder entzogen. Und jetzt ist es ihre Aufgabe, zu predigen, um seine Botschaft zu verbreiten. Sie beginnen von dem zu sprechen, was sie erlebt haben, und spüren plötzlich die Kraft des Heiligen Geistes im Rücken. Annette Jantzen erinnert an die Jüngerinnen, die Teil des Pfingstwunders waren. Es ist die letzte Folge ihrer Reihe zu den „Ignorierten Frauen“. Aber sie bleibt dem CIG natürlich auch weiterhin mit der exegetischen Kolumne in weit! und ihren Beiträgen „Glaubensworte, weiblich“ erhalten.