ihre postLeserbriefe

Klare Worte

Zum Kommentar „Das Mosaik bröckelt“

Danke für die klaren Worte und die aufmerksame Beobachtung. Ich bin entsetzt und hoffe, es wird genügend Menschen geben, die sich gegen die Entwicklung stemmen.

Friedrich Wagner (online)

Dass die Juden auf die Vertreter einer Kirche, die sich mit Volksgruppen solidarisch erklären, die in ihrer Mehrheit aktiv und passiv Terrorgruppen wie Hamas, Hisbollah oder Fatah unterstützen, mehr als nur wütend sind, kann niemanden wundern. Insbesondere dann nicht, wenn diese Vertreter zu antisemitischen Ausschreitungen auf deutschen Straßen und in deutschen Hochschulen schweigen und auch gegen offen zur Schau getragenen Judenhaß wie zuletzt bei der Berlinale oder auch im Umfeld des ESC. Außerdem fragt man sich, wo die Proteste gegen die in islamischen Ländern immer mehr um sich greifende Verfolgung von Christen bleiben.

Michael Pfläging (online)

Neue Weite

Zum Beitrag „Abgrund hinterm Goldschein“

Der Bericht erfasst das wesentliche Kriterium kirchlichen Missbrauchs: Kleriker und Personen im Dunstkreis der Kirche empfinden sich häufig als bessere Menschen, weil sie aufgrund ihrer Weihe beziehungsweise Tätigkeit für die Kirche von Gott auserwählt sind. Das habe ich während meiner beruflichen Zusammenarbeit mit führenden Mitgliedern der katholischen Glaubensrichtung am eigenen Leib erfahren müssen. Solange diese Einstellung Bestand hat, wird sich an der Missbrauchsthematik nichts ändern.

Hubert Ruisinger, Baar

Ein Dank an Johanna Beck und Annette Janzen. Sie schaffen mit ihren Artikeln eine neue wahrhaftige und befreiende Weite. Eine Weite, die so in der Vergangenheit nicht immer vorhanden war.

Andreas Brucker (online)

Ein Gebet

Zum Artikel „Papst Leo, Gewissen der Welt“

Der Frieden ist der Glutkern des Christentums. Ihn einzufordern ist Aufgabe der großen Kirchen. Stark geht Papst Leo XIV. mit diesem Fordern voran. Bischöfe, Priester und einfache Gemeindemitglieder sollten es ihm gleichtun. Das kann den Frieden stärken und die Glaubensgemeinschaften auf der ganzen Welt. Sie könnten einfach beten: „Herr, gieße deinen Geist in den Menschen des Nahen Ostens und überall auf der Welt aus. Damit sie sich für den atemberaubenden Gedanken begeistern, Frieden statt Krieg zu stiften.“

Klemens Hofmann, Marbach

Das Fremde?

Zum Beitrag „Anfang, am dritten Tag“

Danke für den Hinweis, dass Anfänge in den Evangelien am dritten Tag erfolgen und damit Neuschöpfung mit einem Prozess in Verbindung gebracht wird, der sich aus Dunkelheit und Unsicherheit entwickelt hat. Zu bedenken ist auch, dass diese Evangelien am Punkt dieser Wende jeweils eine Frau nennen: die Mutter Jesu in Kana, Maria von Magdala als Zeugin der Auferstehung. Männliches Bewusstsein gestaltet sich auch in Abgrenzung von Weiblichkeit. So gesehen ist das Weibliche das Fremde für Männer und Neuanfänge in der Kirche können sich nur dort ereignen, wo dieses sich einerseits zeigt und andererseits in seiner Vielfalt wahrgenommen wird.

Mechthild Finster, Frankenwinheim

AKW und WKA

Zum Artikel „40 Jahre Tschernobyl“

Die gefährliche und lebensbedrohende Atomenergie darf bei uns (und in vielen anderen Ländern der Welt) nicht wieder eingesetzt werden, denn die aktuellen Entsorgungskosten steigen jetzt schon ins Unermessliche. Haben die Befürworter dieser hochriskanten Technologie immer noch nicht verstanden, dass die Atomenergie nur für kurze Zeit zur Stromerzeugung beiträgt, aber für die Entsorgung des hochradioaktiven Atommülls eine sehr lange Zeit von 8000 bis 40000 Menschheitsgenerationen benötigt wird? Wir dürfen als Gesellschaft nicht zulassen, die große Gefahr der Atomenergie noch zu erweitern. Bitte daran denken: Die Umkehr von AKW (Atomkraftwerke) heißt WKA (Windkraftanlage).

Günter Enge, Bramsche

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