Am 8. Mai wurde Leo XIV. von einer begeisterten Menschenmenge in der italienischen Wallfahrtskirche Madonna del Rosario in Pompeji begrüßt. Genau zwölf Monate zuvor war der amerikanische Augustinermönch Robert Francis Prevost zum neuen Pontifex gewählt und auf der Loggia des Petersdoms der Welt vorgestellt worden. Schon in seiner ersten Ansprache hatte Leo das Thema Frieden ins Zentrum gestellt – ein Schwerpunkt, der seitdem sein Pontifikat prägt und ein Gegengewicht zu einer säbelrasselnden Welt bildet. So drehte sich auch seine vielbeachtete Predigt in der Vesuvstadt um den Einsatz für ein friedliches Miteinander. Leos Besuch des pompejanischen Gotteshauses spiegelte auch die marianische und soziale Grundausrichtung seines bisherigen Pontifikats wider: Beim Betreten der Madonna-Kirche rief er den Jubelnden ein „la Mamma“ zu und stattete später dem dazugehörigen caritativen Zentrum einen längeren Besuch ab. (Foto: Romano Siciliani / Vatican Media / KNA)