Für eine stabile Demokratie braucht es nach Worten des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, ein vertrauensvolles Miteinander. Hinzu komme ein gemeinwohlorientiertes Handeln in Politik, Gesellschaft und Kirche, „um jeder Form von Extremismus oder einer Unterwanderung der Demokratie Einhalt zu gebieten“, erklärte Wilmer im Anschluss an seinen Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Anfang der vergangenen Woche. Man habe sich zu internationalen Konflikten und der Stabilität der Demokratie in Deutschland ausgetauscht, teilte die Bischofskonferenz mit.
„Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam bewältigen“, betonte Wilmer. „Gerade angesichts wachsender gesellschaftlicher Spannungen braucht es Räume für Dialog und Verständigung.“ Die Kirche wolle dazu ihren Beitrag leisten. Wilmer und Merz erörterten nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz auch aktuelle Fragen zur Reform der Sozialversicherungssysteme, den Wert von Arbeit und Herausforderungen bei der Migration. Wilmer habe Merz darüber hinaus über Themen der Kirche und Weltkirche informiert.