Ein päpstlicher Augustinermönch, der auf den Spuren des Heiligen Augustinus (354–430) wandelt. Papst Leo XIV. hat im Zuge seiner zehntägigen Afrikareise die antike Wirkungsstätte des Kirchenvaters und Bischofs im heutigen Annaba besucht und zusammen mit einheimischen Pfadfindern einen Olivenbaum gepflanzt. Der Pontifex zeigte sich sichtlich berührt, immerhin gehört er selbst dem nach dem afrikanischen Heiligen benannten Augustinerorden an, hat ihn mehr als zwölf Jahre geleitet und sich beim ersten Auftritt nach seiner Wahl als „Sohn des heiligen Augustinus“ vorgestellt. Zu den weiteren Stationen der Papstreise zählen Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. In den von politischen Konflikten geprägten Ländern stehen Friedensgespräche, aber auch große Messfeiern und Begegnungen mit vielen Gläubigen auf dem Programm – schließlich stellt Afrika aktuell die größte „katholische Wachstumsregion“ der Welt dar. (Foto: Romano Siciliani | Vatican Media | KNA)