Elie Wiesel Werke - Autobiografische Schriften
Elie Wiesel, Überlebender von Auschwitz, Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, hielt seine Erinnerungen an die Zeit in den Todeslagern als Zeugnis für die Menschheit in seinen ersten zwei Büchern fest (Band 1). Hier erzählt er die Geschichte des fünfzehnjährigen Elie von der glücklichen Kindheit im jüdischen Schtetl über die Deportation bis zu den Erfahrungen unsäglichen Leidens und des knappen Überlebens. Diese Berichte zählen zu den wichtigsten Dokumenten des Holocaust.
Aus der Erinnerung an die Unmenschlichkeit machte Wiesel zeitlebens eine Botschaft für die Menschenwürde, was ihn weltweit zu bedeutenden Begegnungen in Politik, Kultur und Religionen führte. Seine spannende Lebensgeschichte erzählt er in zwei großen Autobiografien in literarischer und packender Sprache (Band 2 und 3).
Am Ende seines Lebens zog er Bilanz, die unter die Haut geht, indem er zurück und gleichzeitig mit vorsichtiger Zuversicht nach vorne blickt (Band 4). So wird sein autobiografisches Werk zu einem berührenden und aufrüttelnden Lebenszeugnis, das die Erinnerung an die Vergangenheit mit der Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft vereint.
Herausgeber: Die Forschungsstelle Elie Wiesel (Tübingen, Luxembourg, Potsdam) | Professor Dr. Reinhold Boschki, Professor Dr. Dr. Jean Ehret und Professor D. Dr. Daniel Krochmalnik
Editionsplan
Band 2:
"Alle Flüsse fließen ins Meer..." - Autobiografie I
Band 3:
"...und das Meer wird niemals voll" - Autobiographie II
Band 4:
"Jeder Augenblick ein Neuanfang" - Weitere autobiografische Schriften