Romano Guardini hat kurz vor seinem Tod skeptisch gefragt, ob der heutige Mensch noch liturgiefähig sei. Wer als Erwachsener das Spiel für kindisch hält, der wird sich auch nur schwer auf das heilige Spiel der Liturgie einlassen können. Deshalb tut es uns gerade heute gut, uns an die Spiele unserer Kindheit zu erinnern. Ob in der Liturgie oder in der Freizeit – wir spielen uns hinein in unsere Freiheit, in unsere Weite und letztlich in unsere Erlösung.
Anselm Grün
in: „Was einfach Freude macht“
(Herder, Freiburg 2026)