Weiter beten
Zum Leitartikel „Unbeirrte Menschlichkeit“
Ich finde die Perikope von der kanaanäischen Frau beeindruckend, weil sie uns in besonderer Weise an den historischen Jesus von Nazareth heranführt, indem sie deutlich zeigt, dass er wie jeder andere Mensch eine persönliche Entwicklung durchlaufen musste (inklusive auch manchem Irrweg), bis er zu seiner Lebensaufgabe fand.
Werner Mühlbauer (online)
Mit dieser Auslegung erkennen wir den Sinn unserer regelmäßig wiederkehrenden Bitten an den Herrn: um gerechten Frieden, um Gesundheit und Barmherzigkeit, um die Bewahrung der Schöpfung. Der Krieg dauert schon mehr als vier Jahre, wie lange sollen wir noch um Frieden beten?
Dr. Klaus Pohl, Bingen am Rhein
Lichtblick
Zum Kommentar „Ökumenische Schule“
Die Ökumene und das Schulfach „Christliche Religion“, das für bestimmte Klassen in Niedersachsen eingeführt wird, sind ein Lichtblick. Trennendes kann überwunden werden, wenn miteinander geredet, gebetet und bereichernde Traditionen bewahrt und gepflegt werden. Vielleicht erreichen Impulse von hier auch Rom und der Heilige Geist bewirkt dort, dass das Schisma endlich beseitigt wird.
Uta Binz, Mainz
Wir hatten an unserer Schule genau diese Praxis eingerichtet. Während die evangelische Kirche dies unterstützte, reiste die Chefin des katholischen Religionspädagogischen Amtes (wohl auf „Befehl“ der Verantwortlichen im Bistum) mit dem staatlichen Schulamt bei unserer Schule an und untersagte diesen Unterricht. Die Argumentation war übrigens streng kirchenrchtlich und theologisch und ließ kein Gegenargument zu. Ich habe daraufhin auf die Erteilung von Religionsunterricht verzichtet.
Martin Geisz (online)
Konsequenz...
Zum Wochenrückblick „Gleichnishaft“
Inzwischen besteht kein Zweifel mehr, dass es sich bei dem Anschlag in Leipzig um einen von Russland gesteuerten Drohnenangriff gehandelt hat. Es handelt sich um einen kriegerischen Akt, der als solcher zu benennen ist. Folgerichtige Konsequenzen sind zu fordern: Zum Beispiel die Schließung des russischen Hauses in Berlin, Blockade der russischen Schattenflotte in der Ostsee, weitere Lieferungen an die Ukraine, Unterlassung von Unterwerfungsgesten Richtung Moskau, wie wir sie bei den sogenannten Friedensbewegungen sehen.
Wolfgang Röckl (online)
Augenzwinkern
Zum Porträt „Der lachende Jesus“
Es ist eine super Idee, ein Bild vom lachenden Jesus in der Kirche zu zeigen und dauerhaft aufzuhängen. So ein Bild oder besser noch das Bild aus der Kirche auf der Insel Nordstrand passt gerade auch in unsere Dorfkirche. Für circa fünf Monate diente unser Gotteshaus unter anderem als Apotheke, Warenlager und Obdachlosenheimstätte für unser Dorf, das von der Ahr-Flut heimgesucht wurde. Hier wurde „Kirche“ in ihrer von Jesus her gedachten Urform erlebt und gelebt: Die Hungrigen wurden satt, die Nackten wurden gekleidet, die Kranken wurden geheilt und die Obdachlosen fanden ein Dach über dem Kopf – Urkirche und Botschaft Jesu in Reinkultur!
Hubertus Kunz, Mayschoß
Danke für den Blick auf das Jesusbild von Nordstrand. Es erinnert mich an zurückliegende Exerzitien im Karmel Birkenwerde mit dem Thema „Dem lachenden Jesus zuhören“. Pater Körner verstand es, uns den „augenzwinkernden humorvollen“ Jesus des Neuen Testamentes nahezubringen.
Eberhart Köhler, Böhlen
Gemeinsam!
Zur Bildnachricht „Niedrigwasser am Fuße des Doms“
Nach dem Lesen solcher Artikel frage ich mich immer wieder, warum von Regierungen so deutlich zu wenig gegen die Klimaerhitzung getan wird. Meines Erachtens werden zu starke Schwerpunkte auf Kurzfristiges, besonders im Bereich Wirtschaft, gelegt. Statt falsche Vorurteile nach Links-Grün zu pflegen, müssen alle demokratischen Parteien endlich für Mensch und Natur zusammenarbeiten.
Norbert Müsch, Rees