Eine vermeintlich private Frage: Der Sinn des Lebens als politisches Problem Lange Zeit galt die Sinnfrage in philosophisch-akademischen Kreisen als peinlich, bestenfalls als sinnlos. Häufig wurde sie als rein individuelles Problem abgetan. Michael Zichy beobachtet, dass die Frage nach dem Sinn des Lebens langsam aber sicher wieder aufkommt, allerdings mit anderem Fokus als früher. Er begegnet der Kritik an der Sinnfrage und hebt ihre gesamtgesellschaftliche Bedeutung etwa als Schutz vor defizitären oder manipulativen Sinnangeboten hervor. Zichy hat den Lehrstuhl für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Universität Bonn inne. Von Michael Zichy Stimmen der Zeit 151 (2026) 403-412, Lesedauer: ca. 10 Minuten Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 2 Hefte + 2 Hefte digital 0,00 € danach 87,00 € für 6 Ausgaben pro Halbjahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 7,20 € Versand (D) 2 Hefte digital 0,00 € danach 75,00 € für 6 Ausgaben pro Halbjahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Michael Zichy Michael Zichy, Dr. phil., geb. 1975; Studium der Philosophie und Katholischen Theologie in Salzburg; Forschungsassistent (2000-03) und Lehrbeauftragter (seit 2003) ebendort; Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie (2002-05); wissenschaftlicher Koordinator des Zentrums für Ethik und Armutsforschung an der Universität Salzburg (2005-06); wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaft (TTN) an der LMU München (2006-11). Seit 2011 wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Philosophie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg. Auch interessant Plus Heft 4/2026: April S. 299-306 Die Frage nach dem Sinn des Lebens: Menschliches Existential oder kulturelles Artefakt? Von Werner Schüßler Plus Heft 1/2026: Januar S. 51-60 Gott, Menschenfreundlichkeit und Metaphysik: Ein Klärungsversuch Von Oliver J. Wiertz Gratis Heft 9/2025: September S. 641-642 Gier als Todsünde unserer Zeit Von Stefan Kiechle
Michael Zichy Michael Zichy, Dr. phil., geb. 1975; Studium der Philosophie und Katholischen Theologie in Salzburg; Forschungsassistent (2000-03) und Lehrbeauftragter (seit 2003) ebendort; Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie (2002-05); wissenschaftlicher Koordinator des Zentrums für Ethik und Armutsforschung an der Universität Salzburg (2005-06); wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaft (TTN) an der LMU München (2006-11). Seit 2011 wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Philosophie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg.
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