Wir sind nicht allein mit unserer Sehnsucht nach Frieden und dem Ende aller Kriege, nach einer Welt, in der die Macht der Starken zerbricht und die Gedemütigten aufgerichtet werden.
Wir sind nicht allein mit unserer Sehnsucht nach Frieden und Heil für alle, nach einer starken Hand, die für Gerechtigkeit sorgt und dem Blutvergießen ein Ende macht.
Seit Jahrtausenden singen Menschen von dieser Sehnsucht, erwarten einen Friedensfürsten und hoffen auf Gottes machtvollen Arm.
Doch so zeigt sich Gott nicht ... Die göttliche Liebe kehrt alles um, sie gibt sich mitten hinein in diese wirre und heillose Welt, leidet mit, trägt mit, verändert mit, geht mit. Wir sind nicht allein.
Irmentraud Kobusch, in: „Die Lebendige feiern“ (Schwabenverlag, Ostfildern 2026)