Unierte Ostkirche

Der Begriff „Unierte Ostkirche“ (bzw. katholische Ostkirchen) umfasst eine Gruppe von Ostkirchen, die u.a. während der Kreuzzüge, vor allem in Ost- und Südosteuropa, zusammenfanden und sich mit Rom verbanden. Ziel war es insbesondere im Zuge des Großen Ost-West-Schismas (1054) und einer Zeit der Spaltung (griechisch-orthodox versus römisch-katholisch) zur kirchlichen Einheit zurückzufinden. Heute gehören zur unierten Ostkirche 23 Teilkirchen, die allesamt das päpstliche Primat anerkennen, sich in Liturgie und Glaubenspraxis aber teilweise von der römisch-katholischen Kirche unterscheiden.

Isabel Metzger

Fragen & Antworten

Anzeige: Meinrad Walter - Befiehl du deine Wege. Ein musikalischer Begleiter durch die Fasten- und Passionszeit
HK Hefte

Die Herder Korrespondenz im Abo

Die Herder Korrespondenz berichtet über aktuelle Themen aus Kirche, Theologie und Religion sowie ihrem jeweiligen gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld. 

Zum Kennenlernen: 2 Ausgaben gratis

Jetzt gratis testen