Materialien
- Papier
- Stifte
- Tonkarton
- 1 Lineal
- 1 Schere
- ggf. 1 Laminiergerät und -folie
- 1 Musterbeutelklammer
Los geht’s:
Versammeln Sie die Kinder im Sitzkreis und kommen Sie mit ihnen anhand der folgenden Fragen ins Gespräch:
- Was machen Mama, Papa, Opa, Oma oder andere Personen, um dich zu trösten?
- Was sagen diese Personen, wenn sie dich trösten?
- Welche Wörter, Sätze, Sprüche oder Lieder tun dir gut, wenn du traurig bist?
Notieren Sie die Antworten der Kinder. Anschließend gestalten Sie gemeinsam den Trostfächer.
Den Trostfächer gestalten
Den Tonkarton in mehrere Streifen von jeweils ca. 20 × 7 cm schneiden. Anschließend die Wörter, Sätze, Sprüche und Lieder, welche die Kinder zuvor genannt haben, auf jeweils einen Streifen notieren und den Namen des Kindes ergänzen. Falls gewünscht, bemalen die Kinder die Rückseiten der Streifen. Danach die Tonkartonstreifen ggf. laminieren, an den Längsseiten lochen und mithilfe einer Musterbeutelklammer bündeln. Fertig ist der Trostfächer.
TIPP: Den Trostfächer können die Kinder beliebig erweitern und in der Trostkiste (s. S. 28) aufbewahren, sodass sie ihn jederzeit anschauen können.
Zusammenarbeit mit Eltern
Diese Aktion lässt sich auch auf die Familien der Kinder ausweiten. Fragen Sie die (Groß-)Eltern und weitere Familienangehörige der Kinder, welche tröstenden Worte, Sätze, Sprüche und Lieder sie bei ihren Kindern nutzen, vielleicht auch in ihrer Muttersprache. Diese notieren sie ebenfalls auf Fotokartonstreifen und ergänzen ggf. die Übersetzung sowie die Lautschrift.