Es gibt Phasen im Leben, in denen ich mich an Worte klammere. Diese großen schönen Worte, die mir erzählen, wie Gott ist, und woran ich glauben kann. Mit ihrer Liebe und der Hoffnung, die sie wie Perlen in jedes Menschleben setzen. Oder der Heilige Geist, auf den ich gefühlt immer warte, dass er irgendetwas mit mir macht. So scheint das zu sein, mit dem Geist. Der macht einfach sein Ding. Und immer wieder die Frage: Wie kann ich Gott am besten erreichen? Wie steht es um die „himmlische Auslegeordnung“? Ich probiere das Glauben gerne aus.
Janna Horstmann
aus: „Lyrisch glauben. Dem Unsagbaren auf der Spur“ (Herder Freiburg, 2026)