Malte C.Gegen den Hass

Bei einer Mahnwache in Münster gedachten mehrere tausend Menschen des getöteten Transmannes Malte C.

Auf einer Treppen stehen zahlreiche Totenkerzen, Blumensträuße und Textschilder im Gedenken an den getöteten Transmanns Malte C. Im Hintergrund sind die Buchstaben seines Namens auf bunten Zetteln an die Wand gehängt, vorne beugt sich eine Frau zu den Kerzen.

Der 25-Jährige hatte sich am Rande des Christopher Street Days schützend vor zwei Frauen gestellt, die beschimpft und bedroht worden waren. Diesen mutigen Akt der Zivilcourage bezahlte er mit seinem Leben: Als Reaktion auf Maltes Schlichtungsversuche schlug ein Mann ihn so heftig ins Gesicht, dass er mit dem Kopf auf dem Asphalt aufprallte und später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Die schreckliche Tat zeigt wieder einmal deutlich, wie (lebens-)wichtig es ist, dass sich die Gesellschaft – und auch die Kirchen – aktiv gegen Queer- und Transfeindlichkeit einsetzen. Und was ist ein bewährtes Mittel gegen jegliche Formen von Hass? Toleranz und Liebe – also etwas, das Malte auf beeindruckende Weise vorgelebt hat, denn „es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15,13). (Foto: Picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

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