Anzeige: Papst Leo XIV. - Magnifica Humanitas. Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Enzyklika. Vollständige, kommentierte Ausgabe
Stimmen der Zeit Titelblatt Oktober 2026

Über diese Ausgabe

Artikel

  • Gratis S. 723-731

    Kompetenz und Verantwortung in weltoffener FreiheitZur katholischen Imprägnierung Hans Maiers

    Am 8. Juni 2026 ist Hans Maier (*18. Juni 1931 in Freiburg) verstorben. Der Professor für politische Wissenschaft an der LMU München und Staatsminister für Unterricht und Kultus war Autor zahlreicher Beiträge dieser Zeitschrift. Heinrich Oberreuter, der vor fünfzig Jahren bei Hans Maier promovierte und selbst Professor für Politikwissenschaft und zudem Direktor der Akademie für politische Bildung in Tutzing wurde, erinnert in diesem Nachruf an seinen Weggefährten.

  • Plus S. 733-743

    Das Korsett der RepräsentationZum Erinnerungsbild Michael von Faulhabers

    Der Münchner Erzbischof Michael Kardinal von Faulhaber (1869-1952) war ein machtbewusster Kirchenfürst, ein politischer Vordenker, ein hochgelehrter Theologe und ein internationaler Netzwerker. Umstritten ist er heute wegen seiner Kriegsrechtfertigungen, seiner Kritik an der Weimarer Republik und wegen seines Verhaltens im Dritten Reich. Das DFG-Projekt „Faulhaber-Edition“, verantwortet von Hubert Wolf und Andreas Wirsching, bearbeitet und digitalisiert seit 2014 die Tagebücher und Beiblätter Faulhabers und kommt nun zum Abschluss. Philipp Gahn, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projekts, hebt in seiner Einordnung des Kardinals die Bedeutung der Kategorie des Repräsentanten hervor.

  • Plus S. 757-767

    Nach Jürgen HabermasVersuch einer Momentaufnahme

    Viele Jahre lang bearbeitete Jürgen Habermas das Thema Religion, und dies nicht nur aus kritischer, gar ablehnender Distanz, sondern als Philosoph, der sich mit dem Verhältnis von Glauben und Wissen beschäftigte. Das gefällt nicht allen. Doch diesen Aspekt in der anstehenden Rezeption seines Gesamtwerkes zu verschweigen, würde nicht zuletzt bedeuten, bemerkenswerte neue Anregungen zum Verhältnis von Vernunft und Glauben zu unterschlagen, auf die Habermas stieß. Matthias Lutz-Bachmann, Professor am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und langjähriger Wegbegleiter von Jürgen Habermas, geht diesem Thema nach.

  • Plus S. 771-781

    Nähe unter VerdachtSoziale Arbeit, Resonanzverlust und die franziskanische Frage nach der Hilfe

    Am 3. Oktober 2026 jährt sich der Tod des heiligen Franziskus von Assisi zum 800. Mal. Vor dem Hintergrund aktueller sozialpolitischer Entwicklungen untersuchen die Autoren, wie sich der Modus sozialstaatlicher Hilfe verändert und was dabei für die Soziale Arbeit und ihre Beziehungen zu den Menschen auf dem Spiel steht. Die franziskanische Perspektive eröffnet dafür einen kritischen Maßstab. Nikolaus Meyer ist Professor für Profession und Professionalisierung Sozialer Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Br. Michael Wies ist Kapuziner, Sozialpädagoge und Vize-Präses der Stiftung Seraphisches Liebeswerk Bayern.

  • Plus S. 783-791

    Unterscheiden, ohne zu trennen

    Sebastian Maly SJ leitet den Bereich „Spiritualität und Exerzitien“ im Kardinal-König-Haus in Wien und ist Mitglied der erweiterten Redaktion dieser Zeitschrift. Zwischen Kant und Hegel sucht er nach fruchtbringenden Möglichkeiten, Polarisierungen und Gegensätze in Theologie, Philosophie oder Politik aufzulösen, auszuhalten oder zu begreifen. Dafür baut Maly auf der im Konzil von Chalcedon (451) als untrennbar erkannten Doppelnatur Jesu Christi als Mensch und Gott auf.

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