Kulturpolitischer Henotheismus: Die Wiederkehr der Stammesgottheit Der Moskauer Patriarch Kyrill hat den Überfall auf die Ukraine mit einer kulturpolitischen Kritik am Feindbild des Westens gerechtfertigt. Damit hat er den problematischen Zusammenhang von Religion und Gewalt um den Faktor der kulturellen Identität verstärkt. Doch damit steht er keineswegs alleine. Die kulturpolitische Vereinnahmung von Religion und die religiöse Überhöhung von kultureller Identität fordert die Theologie neu heraus. Klaus Mertes SJ ist Redakteur dieser Zeitschrift. Von Klaus Mertes Stimmen der Zeit 148 (2023) 135-143, Lesedauer: ca. 12 Minuten Diesen Artikel jetzt lesen! Im Einzelkauf Sie erhalten diesen Artikel als PDF-Datei. Download sofort verfügbar 4,90 € inkl. MwSt PDF bestellen Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 2 Hefte + 2 Hefte digital 0,00 € danach 87,00 € für 6 Ausgaben pro Halbjahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 7,20 € Versand (D) 2 Hefte digital 0,00 € danach 75,00 € für 6 Ausgaben pro Halbjahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Klaus Mertes Superior des Ignatiushauses in Berlin, Redakteur der Kulturzeitschrift STIMMEN DER ZEIT, studierte klassische Philologie und Slawistik in Bonn, nach seinem Eintritt in den Jesuitenorden Philosophie in München und Theologie in Frankfurt. Seit 1990 war er im Schuldienst tätig, zunächst 1990–1993 in Hamburg, 1994–2011 dann am Canisius-Kolleg in Berlin, dessen Rektor er seit 2000 war. Von 2011 bis 2020 war er Kollegdirektor am internationalen Jesuitenkolleg in Sankt Blasien. Auch interessant Plus Heft 2/2026: Februar S. 115-123 Hesychasmus: Eine Waffe in Russlands Kulturkampf gegen den Westen Von Michael Hagemeister Gratis Heft 2/2026: Februar S. 83-90 Kirchliche Ideenpolitik: Wofür stehen die Namen Thomas von Aquin und Immanuel Kant? Von Georg Sans Gratis Heft 1/2026: Januar S. 11-20 Ost-West-Trennung überwinden: Chancen der Kirche in Europa Von András Máté-Tóth
Klaus Mertes Superior des Ignatiushauses in Berlin, Redakteur der Kulturzeitschrift STIMMEN DER ZEIT, studierte klassische Philologie und Slawistik in Bonn, nach seinem Eintritt in den Jesuitenorden Philosophie in München und Theologie in Frankfurt. Seit 1990 war er im Schuldienst tätig, zunächst 1990–1993 in Hamburg, 1994–2011 dann am Canisius-Kolleg in Berlin, dessen Rektor er seit 2000 war. Von 2011 bis 2020 war er Kollegdirektor am internationalen Jesuitenkolleg in Sankt Blasien.
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