Kirchliche IdeenpolitikWofür stehen die Namen Thomas von Aquin und Immanuel Kant?

Im November wurde der Philosoph, Autor und Tagespost-Redakteur Sebastian Ostritsch erst zu einem Vortrag über Gottesbeweise an die Hochschule für Philosophie in München eingeladen, nach Protesten insbesondere von Studierenden aber wieder ausgeladen. Die Hochschule begründete ihre Absage damit, dass der akademische Diskurs zum eigentlichen Vortragsthema von anderen Debatten überlagert zu werden drohte. Auf die Absage folgten wiederum Vorwürfe etwa einer „Cancel Culture“. Georg Sans SJ, Studiendekan und Professor für Religions- und Subjektphilosophie an der Hochschule, kommentiert das Geschehen mit Fokus auf die angekündigten Vortragsinhalte: „Thomas von Aquin versus Immanuel Kant“, zwei Namen, die kirchenpolitisch häufig instrumentalisiert werden.

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