Der Heilige der AtombombeZum 75. Todestag von Paul Takashi Nagai

Nach dem Atomschlag auf Nagasaki wurde der japanische Radiologe zur Stimme des Friedens, der Versöhnung und der christlichen Hoffnung. Sein erschütterndes Zeugnis verdient es, heute mehr denn je gehört zu werden.

Paul Takashi Nagai im September 1945 im zerstörten Nagasaki
Paul Takashi Nagai im September 1945 im zerstörten Nagasaki© Unbekannter AutorUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

I.

Am 11. August 1945, drei Tage nach dem verheerenden Atombombenabwurf über Nagasaki, suchte Paul Takashi Nagai im völlig zerstörten Stadtteil Urakami nach seiner Ehefrau Marina Midori. In seinem Büro der Medizinischen Hochschule hatte er die Detonation überlebt und sich zunächst um die ärztliche Versorgung der vielen Verwundeten gekümmert. Als seine Frau nicht in der Universitätsklinik auftauchte, ging Takashi vom Schlimmsten aus. In den Trümmern ihres gemeinsamen Hauses erhielt er nun Gewissheit:

"Alles war zu einem Feld aus Asche geworden, doch ich fand sie sofort. An der Stelle, an der sich einst die Küche befunden hatte, lag ein schwarzer Klumpen – die verkohlten Überreste von Becken und Wirbelsäule, die das alles verzehrende Feuer zurückgelassen hatte. Daneben lag ein Rosenkranz."

Takashi las die Gebeine seiner Frau auf, sie waren noch warm, und machte sich auf den Weg zum Friedhof. "In der ganzen Nachbarschaft war niemand am Leben geblieben. Im Abendlicht sah ich auf der Asche überall Klumpen verkohlter Körper."

II.

Heute ist Midoris Rosenkranzkette, auf ein kleines, grünes Stoffkissen gebettet, im Nagai Takashi Memorial Museum unweit der Urakami-Kathedrale ausgestellt. Die Perlen aus roter Koralle, die sich unter der enormen Hitze der Atombombenexplosion verflüssigt haben, sind mit den Metallgliedern und dem Kruzifix zu einer eigentümlichen Masse verschmolzen.

III.

Takashi Nagai wurde am 3. Februar 1908 in Matsue geboren. Sein Vater war – wie der Großvater auch – Arzt; mütterlicherseits entstammte er einer alten Samurai-Familie. Takashi wuchs in der Tradition des Shintoismus auf, wandte sich als junger Mann jedoch einem atheistisch geprägten Weltbild zu. 1928 zog er zum Medizinstudium in die Hafenstadt Nagasaki.

"Als ich mit dem Studium begann, war ich fest davon überzeugt, dass der Mensch nichts anderes als Materie sei. Beim Sezieren von Leichen erfüllten mich der wunderbare Aufbau des menschlichen Körpers und die Vollkommenheit seiner Details zwar mit Bewunderung – doch was ich berührte, war nichts als Materie."

Takashis materialistische Weltanschauung sollte im März 1930 ins Wanken geraten: Er wurde nach Hause gerufen, nachdem seine Mutter einen Schlaganfall erlitten hatte.

"Als ich an ihr Sterbebett eilte, war noch ein Hauch von Leben in ihr. Sie tat ihren letzten Atemzug, während sie mich ansah. Dieser letzte Blick meiner Mutter veränderte meine Sicht auf das Leben von Grund auf. Die Augen jener Frau, die mich geboren, erzogen und bis zuletzt geliebt hatte, sagten mir mit untrüglicher Gewissheit, dass ihre Seele auch nach dem Tod bei ihrem geliebten Takashi bleiben würde. In diesem Augenblick gewann ich die feste innere Gewissheit, dass die Seele meiner Mutter wirklich existierte."

In der Folge vertiefte sich Takashi in die Lektüre der Pensées von Blaise Pascal, dem er erstmals im Schulunterricht in Matsue begegnet war. Die tiefe Religiosität des französischen Philosophen und Mathematikers beeindruckte ihn, zugleich erschien es Takashi unmöglich, "blindlings an die Existenz Gottes zu glauben". Schließlich fasste er den Entschluss, dem Glauben empirisch nachzugehen und sich, zurück in Nagasaki, bei einer katholischen Familie zur Untermiete einzuquartieren, um sich aus nächster Nähe von deren christlicher Lebensweise einen Eindruck zu verschaffen.

Der Medizinstudent fand Aufnahme bei den Eheleuten Moriyama, deren Tochter Midori als Lehrerin arbeitete und das Elternhaus bereits verlassen hatte. Bei den Moriyamas handelte es sich um eine alt eingesessene Familie der Stadt. Die christlichen Wurzeln des Hausherrn reichten bis in jene Zeit zurück, als Nagasaki infolge der Missionstätigkeit des heiligen Franz Xaver (1506–1552) die erste und einzige christliche Stadt Japans, mithin das "Rom des Ostens" war. Später sollten die Moriyamas der Gemeinde der verborgenen Christen angehören, die ihren Glauben – trotz jahrhunderterlanger Verfolgung – im Untergrund bewahrt hatten.

Durch seine Gastfamilie lernte Takashi die reiche Geschichte des Christentums in Japan kennen. Zudem machte er die Bekanntschaft von Katholiken, die zwischen 1868 und 1873 in das berüchtigte Gefangenenlager in Tsuwano deportiert und dort ihres Glaubens wegen schwer misshandelt worden waren. 37 standhafte Gläubige hatten in Tsuwano ihr Leben gelassen – sie werden bis heute als Märtyrer verehrt.

IV.

Im Frühjahr 1932 schloss Takashi seine medizinische Ausbildung als Jahrgangsbester ab. Eine schwere Mittelohrentzündung hatte sein Gehör in Mitleidenschaft gezogen, weshalb ihm die Arbeit mit dem Stethoskop schwerfiel. Er gab seinen ursprünglichen Wunsch, Internist zu werden, auf, wandte sich der Radiologie zu und erhielt an der Universitätsklinik eine Anstellung als Radiologe. Im Februar 1933 wurde Takashi als Rekrut zum Militär eingezogen und in die Mandschurei entsandt. Zu Beginn seiner militärischen Ausbildung entdeckte Takashis Vorgesetzter den Katechismus, den Midori ihm hatte zukommen lassen: "Das ist ja eine christliche Schrift. Wenn du zu viel Zeit hast, solltest du lieber das Kaiserliche Militäredikt lesen!" Dass er ihn das Buch trotzdem behalten ließ, ermöglichte es Takashi, sich eingehend mit den Zehn Geboten auseinanderzusetzen.

Ein Jahr später kehrte Takashi nach Nagasaki zurück und ließ sich im Juni 1934 auf den Namen Paul taufen, in Erinnerung an den heiligen Paul Miki, der 1597 gemeinsam mit 25 Gefährten in Nagasaki gekreuzigt worden war. Der Priester, der Takashi zur Taufe führte, war seinerseits Neffe des Märtyrers Yasutaro, dem 1869 während seiner Misshandlungen in Tsuwano die Jungfrau Maria erschienen war.

Im August 1934 heirateten Takashi und Midori, beide 26-jährig. Bald schloss sich Takashi der örtlichen Vinzenzgemeinschaft an und engagierte sich in der medizinischen Versorgung Armer. In dieser Zeit lernte er auch den Missionar Maximilian Kolbe kennen. Als Takashi bemerkte, dass der Franziskanerpater hohes Fieber hatte, erkannte er, dass dieser an Tuberkulose litt. Bis zu Kolbes Rückkehr nach Polen im Jahr 1936 war er für dessen ärztliche Behandlung zuständig.

V.

"Ein Arzt heilt nicht bloß den Körper", schreibt Takashi Nagai.

"Er hat im Herzen mit dem Patienten mitzuleiden, ja auch an seinen Schmerzen und körperlichen Qualen Anteil zu nehmen. Als ich erkannte, dass letztlich Gottes Wille über das Schicksal der Kranken entscheidet, wurde die Sorge um sie für mich zum Gebet. Eine Spritze zu geben wurde zum Gebet, eine Radioskopie vorzunehmen wurde zum Gebet – um für den Patienten Gottes Segen zu erbitten."

VI.

Mit dem Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges wurde Takashi abermals zum Militärdienst eingezogen und nach Nordchina geschickt. Von 1937 bis 1940 diente er in der 5. Division als Chefarzt einer Sanitätseinheit. Die grausamen Erfahrungen auf dem Schlachtfeld ließen ihn über den Widerspruch nachdenken, im Namen von Gerechtigkeit und Frieden Krieg zu führen und töten zu müssen.

Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde Takashi zum Assistenzprofessor an der Universitätsklinik in Nagasaki berufen, ebenso übernahm er die Leitung der Abteilung für Physiotherapie. Während sich die Tuberkulose im kriegsgezeichneten Japan immer weiter ausbreitete, gewann die Radiologie zunehmend an Bedeutung. Da es infolge des Krieges an Röntgenfilmen mangelte, mussten Takashi und sein Assistent täglich bis zu 100 Patienten per Radioskopie untersuchen – ein Verfahren, das die Ärzte über Jahre hinweg einer massiven Strahlenbelastung aussetzte. Schließlich wurde im Juni 1945 bei Takashi chronische Leukämie diagnostiziert und seine Lebenserwartung auf drei Jahre geschätzt. Schuldgefühle holten ihn ein, denn er würde seine Frau mit den beiden kleinen Kindern zurücklassen. 1935 war der Sohn Makoto, 1941 die Tochter Kayano geboren worden.

Als Midori von Takashis Diagnose erfuhr, reagierte sie mit einer Duldsamkeit, die ihn tief bewegte. "Vor unserer Hochzeit und bevor du das zweite Mal nach China gingst, haben wir besprochen, dass wir zur Ehre Gottes leben wollen und dass sowohl das Leben als auch der Tod schön sind", soll ihm Midori damals gesagt haben. "Du hast alles, was dir zur Verfügung stand, für eine sehr, sehr wichtige Arbeit eingesetzt. Es geschah zu Seiner Ehre."

VII.

Nachdem US-Streitkräfte am 6. August 1945 die Atombombe "Little Boy" über Hiroshima hatten explodieren lassen, folgte am Vormittag des 9. August der Einsatz der zweiten Bombe "Fat Man" über Nagasaki. Wegen des bewölkten Himmels wurde sie nicht über dem Rüstungskonzern Mitsubishi abgeworfen, sondern zwei Kilometer weiter über dem dicht besiedelten katholischen Stadtviertel Urakami. Rund 75.000 Menschen kamen sofort ums Leben, weitere Zehntausende erlagen in den folgenden Wochen und Monaten ihren Verletzungen oder starben an den Folgen der radioaktiven Strahlung.

Am 15. August verkündete Kaiser Hirohito die bedingungslose Kapitulation Japans und besiegelte damit das Ende des Zweiten Weltkriegs.

VIII.

Das entsetzliche Ausmaß an Leid und Zerstörung, mit dem sich Takashi unmittelbar nach der Detonation konfrontiert sah, schildert er in seinem erschütternden Erfahrungsbericht Nagasaki no Kane (dt. Die Glocken von Nagasaki). Aus den Trümmern der Universitätsklinik, in der kurz zuvor noch reger Betrieb geherrscht hatte, krochen nackte Gestalten mit klaffenden Wunden und zerfetzter Haut auf ihn zu, ihre Körper grau von Staub und Asche. "Ihr Anblick war so grauenvoll, dass es schwerfiel, in ihnen noch menschliche Wesen zu erkennen. Dass es auf Erden ein solches Bild des Schreckens geben konnte!" Takashi beschreibt infernalische Szenen:

"Zwischen den Leichen begannen entstellte Körper hervorzukriechen, in denen ein letzter Funke Leben glomm. Gehen konnten sie nicht mehr. Auf allen Vieren schleppten sie sich zu mir und klammerten sich an meine Beine. 'Rette mich, Doktor', stöhnten sie. Andere hatten die Stimme verloren und konnten nur stumm auf ihre Wunden deuten. Ein Handgelenk, aus dem das Blut in Stößen hervorspritzte, wurde mir entgegengehalten. Ein kleines Mädchen irrte verstört umher und rief immer wieder: 'Mama! Mama!' Mütter schluchzten vor Schmerzen und riefen im Todeskampf noch die Namen ihrer Kinder. Ein kräftiger Mann mit blutüberströmtem Gesicht taumelte auf mich zu und schrie: 'Wie komm ich hier raus? Wie komm ich hier raus?‘"

Mit einer kleinen Gruppe einsatzfähiger Ärzte und Krankenschwestern sorgte Takashi für die notdürftige Erstversorgung der Verwundeten. Oft kam jede Hilfe zu spät. Einziger Trost inmitten des unvorstellbaren Leids war für ihn die Gewissheit, dass seine Kinder Makoto und Kayano, die sich mit ihrer Großmutter auf dem Land aufhielten, der Katastrophe entgangen waren.

 

Takashi Nagai in Trauer um seine Frau (1946).
Takashi Nagai in Trauer um seine Frau (1946). © http://base.mng.nias.ac.jp/k15/Nagai.html, Public domain

 

IX.

Takashi war entschlossen, die Auswirkungen der durch die Atombombe freigesetzten Radioaktivität wissenschaftlich zu erforschen. In Urakami, das sich als Epizentrum der Explosion in eine öde Atomwüste verwandelt hatte, bezog er eine aus Brettern und Wellblech errichtete Hütte, um seine Beobachtungen vor Ort festzuhalten. Im Oktober kehrten dann auch die Kinder zu ihm zurück.

Auf der Gedenkfeier für die Opfer der Atombombe, die am 23. November 1945 vor der Ruine der zerstörten Kirche abgehalten wurde, hielt Takashi eine viel beachtete Trauerrede, in der er den nuklearen Angriff als göttliche Vorsehung darlegte. Die Bewohner von Urakami seien als "Brandopfer" erwählt worden, um für die Sünden des Krieges zu sühnen. Durch dieses gewaltige Opfer, so Takashi, sei dem Weltkrieg ein Ende gesetzt und der Menschheit der Frieden wiedergegeben worden. Takashis Deutung löste heftige Kontroversen aus. Kritiker warfen ihm vor, den Amerikanern in die Hände zu spielen und ihre Verantwortung für den Atombombenabwurf zu relativieren.

X.

Die Strahlenkrankheit und seine fortschreitende Leukämie schwächten Takashi Nagai zusehends. Zwar konnte er seine Forschungsergebnisse noch an der Medizinischen Hochschule vorstellen, doch von November 1947 an war er dauerhaft ans Bett gefesselt. Gepflegt wurde er von Makoto und Kayano. "All dieses Elend und Leiden – es ist, als hätte sich Rost auf unser Leben gelegt, als hätte ein Same des Bösen in uns Wurzeln geschlagen. Wir müssen diesen Rost sorgfältig abschaben und das Unkraut ausreißen, das in uns gewachsen ist", notiert er. "Ich führe hier mein eigenes Leben der Läuterung."

Gebet und Kontemplation bestimmten Takashis Alltag, zugleich setzte er sich unermüdlich für Vergebung und Versöhnung ein. Trotz seiner schweren Krankheit war er außerordentlich produktiv. Vom Krankenbett aus verfasste er neun Bücher – die 1949 erschienenen Glocken von Nagasaki wurden ein Bestseller und im Jahr darauf verfilmt – , daneben widmete er sich der Kalligrafie und dem Zeichnen. Die Einnahmen aus seinen Veröffentlichungen stellte er ganz in den Dienst des Wiederaufbaus von Nagasaki. So konnten mit seiner finanziellen Unterstützung die Kirche, ein Waisenhaus, eine Schule, ein Krankenhaus, eine Kinderbücherei und ein Nonnenkloster errichtet werden. Auch die Begrünung der verwüsteten Stadt lag ihm am Herzen: Takashi ließ in Urakami Kirschbaumsetzlinge pflanzen, die bis heute als die "Tausend Kirschbäume von Nagai" bekannt sind.

XI.

Paul Takashi Nagai starb am 1. Mai 1951, er wurde 43 Jahre alt. Zeitungen in ganz Japan gedachten seiner, ihn als "Engel von Nagasaki" oder gar als "Heiligen der Atombombe" würdigend. Bis heute bewegt und inspiriert sein Leben und Wirken – weit über die japanischen Grenzen hinaus.

Vor fünf Jahren gründete sich in Rom das Komitee Amici di Takashi e Midori Nagai um die italienischen Ärzte Gabriele Di Comite und Paola Marenco, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Geschichte und das Vermächtnis der Nagais international bekannt zu machen, etwa durch Vorträge, Ausstellungen und durch die Übersetzung der von Takashi verfassten Schriften. So wanderte die von ihnen kuratierte Ausstellung Was niemals stirbt auch durch Deutschland, die Schweiz und Österreich. Darüber hinaus setzt sich das von der Diözese Nagasaki anerkannte Komitee für die Seligsprechung des Ehepaars ein.

XII.

Heute, 75 Jahre nach dem Tod des "Heiligen von Nagasaki", sehen wir uns weltweit mit einer Vielzahl kriegerischer Auseinandersetzungen konfrontiert. Nukleare Drohkulissen kehren zurück, vielerorts wird massiv aufgerüstet. Auch Japan treibt seit Jahren seine Aufrüstung voran, mittlerweile ist das Land eine der stärksten Militärmächte der Welt. Premierministerin Sanae Takaichi strebt eine Verfassungsreform an: Geändert werden soll Artikel 9 der Nachkriegsverfassung, nach dem das japanische Volk "für alle Zeiten" auf den Krieg als souveränes Recht der Nation verzichtet.

Was Takashi von alldem gehalten hätte, wissen wir. In seiner 1949 erschienenen Textsammlung Itoshigoyo (dt. Meine geliebten Kinder) richtet er einen eindringlichen Appell an Sohn und Tochter:

"Abhängig von der internationalen Situation Japans, mag unter den Japanern der Ruf nach einer Revision der Verfassung und Streichung des Artikels, der den Verzicht auf den Krieg vorschreibt, laut werden. Und dieser Ruf mag unter scheinbar triftigen Vorwänden Japan in Richtung einer Wiederaufrüstung führen. Makoto und Kayano, lasst gerade in einer solchen Zeit nicht in eurem Bemühen nach, gegen den Krieg einzutreten, auch wenn ihr die letzten zwei seid. Auf welche Weise ihr auch beschimpft werdet und unter welche Gewalt ihr auch fallen möget! Auch wenn ihr verächtlich 'Feiglinge' genannt oder als Verräter gebrandmarkt werdet, bleibt um meinetwillen eurem Ruf nach 'Nie wieder Krieg' treu!"

Takashis Friedensbotschaft ist so aktuell wie nie.

Die Autorin bereitet eine Neuausgabe der deutschen Übersetzung von Takashi Nagais "Die Glocken von Nagasaki" vor.

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