Wer predigt, sollte sich dem Anspruch einer Kunstform stellen. Die Besinnung darauf könnte der vielfach beklagten Verflachung entgegenwirken. Aufmerksamkeit verdienen deshalb Schriftsteller, von denen nicht wenige keine Scheu vor eigener Kanzelrede haben. Besonders luzide: ein Beispiel der Büchner-Preisträgerin von 2012, Felicitas Hoppe. Von Hans-Rüdiger Schwab