Anzeige: Die ignorierten Frauen der Bibel. Was im Gottesdienst nicht gelesen wird. Von Annette Jantzen
Titelseite: Anzeiger für die Seelsorge 5/2026

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-8

    Der Katholikentag als Ort der ErmutigungWillkommen in Würzburg

    Vom 13.–17. Mai 2026 ist es wieder so weit: In einer bemerkenswerten Tradition seit 1848 findet in diesem Jahr wieder ein Katholikentag statt. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken als Veranstalter und die gastgebende Diözese Würzburg laden ein, ermutigende Tage in Würzburg zu erleben. Das Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ antwortet auf den Kontext der gesellschaftlichen Situation und ist gleichzeitig tief verankert im Evangelium.

  • Plus S. 10-14

    Wie wir uns der Herausforderung stellen und neue Möglichkeiten entdeckenDer Katholikentag – Chance für das Bistum Würzburg

    In einem Café in Stuttgart am Rande des Katholikentags 2022 wurde erstmals der Impuls gesetzt, zum Katholikentag 2026 nach Würzburg einzuladen. Wir fragten uns, was es bedeuten würde, wenn der Katholikentag nach über 100 Jahren wieder in der unterfränkischen Domstadt zu Gast wäre. Wir hatten Bedenken, ob dieses Projekt nicht „ein paar Nummern zu groß“ für uns als Bistum ist, Zweifel, ob wir die notwendigen Ressourcen (personell, finanziell, strukturell) dafür aufbringen und bereitstellen können. Doch dann haben wir Ja gesagt; denn wir sahen für unser Bistum Chancen, die wir gerne nutzen wollten. Somit war klar: Das Bistum Würzburg wird Gastgeber.

  • Gratis S. 15-19

    Vom Vertrauen auf die Möglichkeiten der Veränderung„Hab Mut, steh auf!“ (Mk 10,49)

    Für das Leitwort des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg wurde ein direktes Zitat aus dem Markusevangelium ausgewählt, das eine doppelte Aufforderung darstellt. Dabei versetzt die ausgesuchte Stelle die Leserin und den Leser zunächst mitten hinein in die letzte Heilungserzählung, die im Markusevangelium geschildert wird: die Heilung des blinden Bartimäus.

  • Plus S. 20-23

    Schöpfungsverantwortung im Fokus auf dem KatholikentagHoffnung in der Krise?

    Wer im Dunkeln im November den Osnabrücker Dom passierte, erblickte an der Mauer in hellen Lettern das „Gebet für unsere Erde“ aus der Enzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus. Das Bistum wollte in eindrücklicher Weise während der Weltklimakonferenz in Brasilien auf unsere Schöpfungsverantwortung aufmerksam machen. 2025 waren es zehn Jahre, dass die Umweltenzyklika die Welt und auch die katholische Kirche bewegte.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 30-34

    Zur Losung einer neuen Schöpfungspastoral„Macht Euch verwandt!“

    Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. (Gen 1,28)

  • Plus S. 35-40

    Wie lassen sich junge Menschen (wieder) für Kirche begeistern?Jugendarbeit und Pfarrei

    Lassen Sie sich zu Beginn auf ein Gedankenexperiment ein: Was würde Ihnen fehlen, wenn es eine Kirche ohne Jugend gäbe? Vielleicht fehlte Ihnen die Lebendigkeit, die Spontaneität, aber auch die offene Kritik, die junge Menschen äußern? Oder die Basis zum Fortbestand der Kirche? Oder die Möglichkeit, das Ohr „am Puls der Zeit“ zu haben? Oder denken Sie zuerst daran, dass es keine Ministrantinnen und Ministranten mehr im Gottesdienst hätte? Alles berechtigte Anliegen, aber den Zielen von Jugendarbeit entsprechen sie nicht.

Inspirierte Seelsorge

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