Die Pop-Art-Künstlerin Corita Kent (1918-1986), bürgerlich Frances Elizabeth, verband in ihrem Werk Marketing und Design mit Theologie und politisch-sozialem Aktivismus. In den 1960er-Jahren prägte sie den Frauenorden „Immaculate Heart of Mary“ (IHM), den sie nach zermürbenden Konflikten mit dem Erzbischof von Los Angeles verließ. Andrea Tafferner, Professorin für Theologie und Sozialphilosophie im Fachbereich Sozialwesen an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen am Standort Münster, stellt Leben und Werk der unkonventionellen Künstlerin vor.
Von Andrea Tafferner