„Hab Mut, steh auf – und geh!“ Der Abschlussgottesdienst des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg hat in seiner Gestaltung besondere Akzente gesetzt. – Eine liturgiewissenschaftliche Einordnung. Von Manuel Uder Ein rundes Zeltdach überspannte die liturgischen Orte auf dem Würzburger Residenzplatz. Altar und Ambo waren auf niedrigen Podesten aufgestellt – in polarer Anordnung.© epd-bild/Daniel Peter Gd 14-15/2026, 60. Jahr S. 153-156 / 2 Kommentare Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 3 Hefte + 3 Hefte digital 0,00 € danach 119,70 € für 21 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 24,15 € Versand (D) 3 Hefte digital 0,00 € danach 109,20 € für 21 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Manuel Uder Dr. theol., Hauptschriftleiter der Zeitschrift Gottesdienst und Mitarbeiter am Deutschen Liturgischen Institut in Trier. Auch interessant Plus 10 / 2026: 4. Mai 2026 S. 109-110 Gottesdienstvorbereitung Offene Kirche, Andacht oder Wort-Gottes-Feier?: Grundlagen zur Gestaltung von Friedensgebeten und -gottesdiensten Von Alexander Saberschinsky Plus 12 / 2025: 2. Juni 2025 S. 132 „Wie langweilig!“: Was eine neue empirische Untersuchung über Liturgie, Predigt und Teilhabe verrät Von Manuel Uder Plus 9 / 2023: 26. April 2023 S. 97-98 Gottesdienstvorbereitung „WaldGwunder“ Von Matthias Wenk Diskussion Kommentieren 2 Kommentare Von Alfons Zimmer am 13.07.2026 Mit den Einführungen hatte man 4 "Lesungen" schon vor dem Evangelium. Die Einführungen beim Eröffungsgottesdienst waren "ordentlich" lang. Mit Predigt sind es 6 Lesungen. Mir ist das zu viel des Guten. Das Feiern kippt. Das Gehirn schwirrt. Beim Abschlussgottsdienst, den ich auf Rückfahrt im Auto hörte, waren die Einführungen dreimal und mehr als dreimal so lang wie die biblischen Lesungen selber. Das zusammen können nur die "Härtesten" aufnehmen. Lesungen werden zu Vorlesungen. Konzentration lässt nach. Wert der biblischen Lesung sinkt. Und nach der Predigt (Lesung 6) und den Fürbitten (Lesung 7, in dem Falle Wortwolke, eher positiv) will man ja auch noch etwas Kraft für die Feier der Eucharistie haben. So vorteilhaft ist es auch nicht für die lesenden und interpretierenden Frauen (4x"Lesung"), wenn man sowas zu oft macht. Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. 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Kommentieren Von martin am 10.07.2026 Ein tiefgehender Kommentar zum Abschluss-GD beim Kirchentag. 2 Pointen wären anzumerken. a. das Bild vor der Würzburger Residenz,ein schmerzhaftes "Wir müssen draußen bleiben" vor dem einst Fürstbischöflichen Palais, welches die Säkularisierung dem Fürstbistum entwendet hat, mit allen unterschiedlich zu bewertenden Konsequenzen, aber doch auf dem Photo sehr karikierend zu erkennen. b. Die GD-teilnehmer auf gleicher Ebene, eine "nicht-hierarchische Raumordnung". Sehr mehrdeutig! Griech. arché bezeichnet den Anfang, und wer den hat, der hat auch die Herrschaft (vgl. Joh 1,1: der logos im Anfang hat das Sagen). griech. hier(...) kann sich auf den Vollzieher einer heiligen Handlung beziehen (hiereus/Priester),aber auch im gleichen Wortstamm auf das "Heilige" selbst (im Vollzug der Hinwendung zum Göttlichen ) darstellen. Da fragt man sich doch, was uns im GD trägt? Das Heilige (hoffentlich) oder nur die Anwesend feiernden, die ja (mystischer) Leib Christi werden sollen, aber geht das ohne ein "hieron", (Selbstheiligung wäre in diesem Fall eine andere Kategorie). Wer führt ausgehend von der arché, dem Anfang, zur Kaft des Heiligens? Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. E-Mail-Adresse * Vorname * Nachname * Anzeigename ** Kommentar * Ja, ich möchte den kostenlosen Gottesdienst-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen. 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Manuel Uder Dr. theol., Hauptschriftleiter der Zeitschrift Gottesdienst und Mitarbeiter am Deutschen Liturgischen Institut in Trier.
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