Liturgische Kommunikation durch den Körper Nicht nur im alltäglichen zwischenmenschlichen Umgang stellt die Körperhaltung eine nonverbale Kommunikationsform dar, sondern auch in der Liturgie zwischen Mensch und Gott. Hier ist sie nicht nur Ausdruck des jeweils persönlichen Gebets, sondern stiftet auch Gemeinschaft durch die gleiche und gleichzeitig vollzogene Körperhaltung aller Feiernden. – Einige Gedanken und Anregungen zum Knien und Stehen in der Liturgie und bei der Kommunionspendung. Von Stephan Schmid-Keiser Gd 11/2026, 60. Jahr S. 126-127 / 1 Kommentar Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 3 Hefte + 3 Hefte digital 0,00 € danach 119,70 € für 21 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 24,15 € Versand (D) 3 Hefte digital 0,00 € danach 109,20 € für 21 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Stephan Schmid-Keiser geb. 1949, Dr. theol., ist Liturgiewissenschaftler mit B-Diplom in Kirchenmusik sowie em. Gemeindeleiter in Pfarreien des Bistums Basel Auch interessant Plus 3 / 2026: 19. Janaur 2026 S. 34-35 Eine besondere Beziehung Von Stephan Schmid-Keiser Plus 2 / 2025: 6. Januar 2025 S. 22-23 „Von allen Seiten belagerst du mich“ (Psalm 39) Von Stephan Wahle Plus 16 / 2025: 4. August 2025 S. 173-175 „E-Liturgien“ Von Joseph Grayland Diskussion Kommentieren 1 Kommentar Von Martin am 22.05.2026 Wenn der Text "Liturgische Kommunikation durch den Körper" eine Anfrage zum knieenden Kommunionempfang sein soll, dann erreicht er die entsprechende spirituelle Haltung der Kommunikanten im Knieen überhaupt nicht. Der auf der horizontal-anthropologisch-soziale Bedeutung der Communio angelegte Darlegungsmodus des Artikels kann nicht die Bedeutung des vertikal Einfallenden des Heilig-Göttlichen Geschehens im Geschenk-und Anbetungscharakter erfassen. Es geht ja den auf die Knie fallenden Kommunikanten um das Geheimnis des Göttlichen Sakramentes, wie auch bei der eucharistischen Anbetung, versus eine Tischgemeinschaft, die sich kaum vom häuslichen Abendbrot unterscheidet: "Kannst Du mir mal das Brot rüberreichen"" oder "Ist noch genügend Wein im Becher?". Mag das Stehen zwar die Grundhaltung des Christen sein, so ist doch das Knien ebenso nicht umsonst entstanden, in dem Bedürfnis "Betet an den Leib des Herrn..."(GL 562). Ich sehe nur eine Möglichkeit beide sich gegensätzlich verhaltende Sakramentempfangsformen zu versöhnen, indem man vor dem Kommunionempfang eine gute Zeit der eucharistischen Gegenwart auf dem Altar anbetend-kontemplativ gestaltet. 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Stephan Schmid-Keiser geb. 1949, Dr. theol., ist Liturgiewissenschaftler mit B-Diplom in Kirchenmusik sowie em. Gemeindeleiter in Pfarreien des Bistums Basel
Plus 2 / 2025: 6. Januar 2025 S. 22-23 „Von allen Seiten belagerst du mich“ (Psalm 39) Von Stephan Wahle