Der Schweizer Künstler Manuel Dürr gestaltete den diesjährigen Kreuzweg im Petersdom in Form von 14 Ölgemälden. Was treibt ihn als Künstler und als Christ an? Wie nähert er sich dem Nicht-Darstellbaren? Und warum sollte die Geschichte von Jesus Christus auch für die Malerei von außerordentlicher Bedeutung sein? Eine Selbstauskunft.

Im Leben eines jeden Malers kommt irgendwann der Moment, wo das eigene Bild plötzlich zerrinnt; nicht wortwörtlich, aber dennoch ganz real. Wenn die Farbkleckse, die Pinselstriche, das Weiß der Leinwand auf einmal ihre selbstverständliche Durchsichtigkeit abstreifen und in ihrer reinen Materialität vor einem stehen. In solchen Momenten stellt sich die Frage, wie aus diesen Elementen ein sinnvolles Ganzes werden soll – wie es je möglich war, aus Farbe und Leinwand ein Bild zu gestalten. Und aus einer mehr oder weniger praktischen Tätigkeit wird urplötzlich ein philosophisches Problem. Wie ist es eigentlich möglich, dass aus reiner Materialität ein Bild wird und sich Sinn einstellt? Wie also kommt das Image ins Picture – um hier der englischen Sprache eine hilfreiche Differenzierung zu entlehnen?

In Momenten, wo die Sinnhaftigkeit des Bildes vor den eigenen Augen zerrinnt, lauert die Gefahr der radikalen Reduktion. Bild, das ist dann nur noch Versammlung von unterschiedlichen materiellen Stoffen, die auf einigermaßen kreative Weise angeordnet sind, um einen Täuschungseffekt zu erzeugen. Oder vielleicht noch etwas näher an der kunsthistorischen Wirklichkeit: Die Stofflichkeit des Bildes wird zum einzigen noch Realen und verweist deshalb auch nicht mehr über sich hinaus. Der gesamte Sinn liegt im Material.

Wider die Einseitigkeiten und Vereinfachungen

Die gegenteilige Versuchung ist weniger offensichtlich, weil sie sich erfolgreicher tarnt. Es ist die Versuchung, im Bild nur noch das Image zu sehen, und das Picture als dessen Möglichkeitsbedingung zu vergessen. Anders gesagt: Gesehen wird nur noch die Sinndimension, nicht mehr die Materie oder der Stoff als deren konkreter Träger. Die Differenz zwischen dem Bild und dem Dargestellten wird dann eingeebnet. Diese Tendenz wurde seit der Erfindung der Fotografie um ein Vielfaches noch gesteigert und seit der digital generierten Bilderflut des 21. Jahrhunderts noch einmal potenziert.

Ein Bild stellt etwas dar; es vermittelt etwas. Das Bild hat somit eine Botenfunktion. 

Beide Perspektiven gehen aber am Bild vorbei. Sowohl die Reduzierung des Bildes auf dessen Trägermaterial als auch das Vergessen jenes Materials sind unangebrachte Herangehensweisen. Gegen solche Einseitigkeiten und Vereinfachungen bietet uns das Bild eine gute Gelegenheit, über die Wirklichkeit im Ganzen nachzudenken. Ein Bild stellt etwas dar; es vermittelt etwas. Das Bild hat somit eine Botenfunktion. Der Bote ist das Picture mit seiner konkreten Materialität, Farbstofflichkeit usw. Ohne diese konkrete Verkörperung wird auch der verkörperte Sinn nicht greifbar. Als Bild vermittelt es immer mehr als sich selbst, aber dies niemals ohne sich selbst. Das Bild selbst ist mehr als seine Materialität, aber es ist ohne diese nicht zu haben. D. h. das Image, als der Sinn, der sich einstellt, ist also auf den stofflichen Träger angewiesen. Verhält es sich nicht genau so mit der Wirklichkeit im Ganzen?

Ein Gleichnis

In seiner monumentalen Naturgeschichte erzählt der römische Gelehrte Plinius der Ältere eine kurze Geschichte über einen künstlerischen Wettstreit. Dabei treten zwei Maler gegeneinander an, Zeuxis und Parrhasius, mit dem Ziel, ein möglichst realistisches Bild zu malen. Als Zeuxis sein Bild präsentiert, auf dem überaus naturgetreue Tauben zu sehen sind, fliegen Vögel herbei und versuchen, an den Trauben zu picken. Der Sieg scheint gewiss. Parrhasius jedoch holt gelassen sein Gemälde herbei, worauf ein Vorhang zu sehen ist. Zeuxis wird ungeduldig und bittet seinen Rivalen, den Vorhang endlich wegzuziehen, um das Bild besichtigen zu können. Der Vorhang lag aber gar nicht über dem Bild, sondern war das Bild. Damit trug Parrhasius den Sieg davon.

Diese Geschichte fasziniert auf mehreren Ebenen. Zeuxis vermag mit seiner hyperrealistischen Traubendarstellung den tierischen Blick zu täuschen, wohingegen Parrhasius mit seinem Vorhang nicht nur den natürlichen, sondern den kulturellen Blick zu täuschen vermag. Die Vögel sehen in den gemalten Trauben echte Trauben und damit eine Nahrungsquelle. Zeuxis dagegen wird in seiner kulturellen Bedeutungswahrnehmung getäuscht. Weil er erwartet, hinter dem Vorhang etwas zu sehen, kann er den Vorhang nicht als gemalt, nicht als das eigentliche Ding wahrnehmen. Der Vorhang verweist somit auf etwas, was nicht gesehen wird. Er markiert ein Zeichen für eine Absenz.

Zeigen und Verhüllen. Darin spiegeln sich unzählige philosophische und theologische Fragekomplexe und Diskurse.

Gestalterische Ordnung ins Chaos bringen

Hierin glaube ich die zweite, vielleicht die eigentliche Berufung der Malerei zu sehen. Auf der ersten Ebene geht es darum, wie Zeuxis, aus nicht in sich sinnvollen Partikeln ein Bild entstehen zu lassen, dem Picture ein Image zu entlocken; Trauben aus grüner Farbe und einer weißen Leinwand entstehen zu lassen. Oder anders gesagt: gestalterische Ordnung ins Chaos zu bringen, eine Synthesis des Heterogenen zu leisten. Auf der zweiten Ebene würde es aber darum gehen, im Darstellen auf etwas zu verweisen, was sich nicht zeigt und damit eine Absenz zu zeigen, den Blick auf das Unsichtbare zu lenken.

Diese Geschichte kann somit als Gleichnis für die Doppelbestimmung des künstlerischen Schaffens selbst gelesen werden: Zeigen und Verhüllen. Darin spiegeln sich unzählige philosophische und theologische Fragekomplexe und Diskurse. Um hier weiter auf die ursprünglich gestellte Frage einzugehen, nämlich was Christus für mich als Maler bedeutet, will ich den Blick noch einmal auf den Vorhang lenken.

Der zerrissene Vorhang

"Jesus aber schrie noch einmal mit lauter Stimme und verschied. Und siehe da: Der Vorhang im Tempel riss entzwei von oben bis unten, und die Erde bebte, und die Felsen barsten" (Mt 27,51).

Auch hier spielt ein Vorhang eine Rolle. Im jüdischen Tempel trennte der Vorhang den Tempelraum vom Allerheiligsten und hatte somit die Funktion einer Sichtsperre auf das Innerste des Tempels; er verhüllte den unsichtbaren Gott. Und das ist auch notwendig, denn kein Mensch kann Gott sehen, ohne zu sterben (Ex 33,20). Die Heiligkeit Gottes wird im Alten Testament immer wieder beschrieben und narrativ eingefangen, so z. B. in der Geschichte der Überführung der Bundeslade von Baala in Juda nach Jerusalem. Als die Bundeslade droht, vom Wagen zu stürzen, greift Usa ein, der sie festhalten will. In diesem Moment wird er vom Zorn Gottes getötet, weil er es wagte, die heilige Bundeslade zu berühren. Und auch Mose darf Gott nicht sehen, resp. nur seine "Rückseite", nur von hinten, quasi nachdem Er bereits vorübergegangen ist. Die Verhüllung des unsichtbaren Gottes ist somit nicht nur nachvollziehbar, sondern absolut notwendig.

Bei der Kreuzigung Jesu ereignet sich jetzt das Unvorstellbare: Die Sichtsperre, der Vorhang, wird zerrissen. Damit ist der Zugang zu diesem bisher unsichtbaren Gott plötzlich möglich. Das bedeutet natürlich nicht, dass Gott nach diesem Ereignis plötzlich vollständig in die Welt der Dinge integriert werden könnte – Gott bleibt Gott – aber es verweist dennoch darauf, dass das Zeichen seiner Absenz selbst gebrochen ist. Dieser unsichtbare, unzugängliche und undarstellbare Gott hat eine konkrete Form, eine Gestalt angenommen und lässt sich berühren. Davon erzählen die Evangelien.

Manuel Andreas Dürr, Schweizer Künstler, am 20. Februar 2026 im Petersdom im Vatikan.
Manuel Andreas Dürr am 20. Februar 2026 im Petersdom im Vatikan. © Paolo Galosi/Romano Siciliani/KNA

Wer Christus gesehen hat, hat den Vater gesehen

Wäre es möglich, den zerrissenen Vorhang auf Jesus Christus hin zu lesen? Christus selbst hat schließlich genau die Funktion, den Vater sichtbar zu machen. Und doch tut er das nicht einfach direkt, sondern indirekt. Wer Christus gesehen hat, hat den Vater gesehen (Joh 14,9). Aber er ist ja nicht der Vater; zu sehen gibt es einen Menschen, der wie andere Menschen geht, steht, schläft, spricht, isst etc. Und trotzdem, so die christliche Behauptung, ist dieser Jesus Christus der Ort, wo das Unsichtbare und Letztwirkliche in besonderer Weise sichtbar wird. Er ist wie der Vorhang mit Riss, er verhüllt und stellt dar. In seinem gesamten Leben zeigt sich Gott. Seine Biographie in ihrer konkreten Materialität und Endlichkeit ist der Ort, wo sich der höchste Sinn des Universums inkarniert. Der Sinn des Universums wird in diesem Menschen greifbar, oder anders ausgedrückt: "Und das Wort, der Logos, wurde Fleisch" (Joh 1,14).

Als Künstler, der mit konkreten Materialien arbeitet, mit Leinwand, Pinsel, Farbe, Rahmen etc. ist es die "Fleischwerdung", die konkrete materielle Dimension, die mich fasziniert.

Der britische Autor und Literaturwissenschaftler C. S. Lewis beschrieb jene Aufhellung des Universums durch Christus auf seine eigene Weise: Man stelle sich vor, jemand wäre in Besitz eines alten Manuskripts eines großartigen Werks und jemand anderes käme zum Besitzer und würde behaupten, er hätte einen neuen Teil des Manuskripts gefunden, ja, sogar die zentrale Passage des Werks. Von dieser zentralen Passage aus wird das gesamte Werk plötzlich auf eine bisher ungeahnte Weise bedeutsam; neue Zusammenhänge ergeben sich und was bisher unverständlich war, wird sinnvoll. So ähnlich verhält es sich laut Lewis mit der Person Jesu Christi. Von seiner Geschichte her erhält der Kosmos plötzlich eine Tiefendimension an Bedeutung, die ohne das personale Erscheinen Gottes in der Welt schlichtweg fehlen würde.

Als Künstler, der mit konkreten Materialien arbeitet, mit Leinwand, Pinsel, Farbe, Rahmen etc. ist es die "Fleischwerdung", die konkrete materielle Dimension, die mich fasziniert und die ich in jener Logik lesen möchte. Von Jesus Christus her, vom Bezug zu seinem Leben als Zentralpassage der Weltgeschichte, entsteht so etwas wie ein Körpervokabular: Konkrete materielle Gegenstände werden durch ihn in diese Geschichte hineingenommen, die nicht nur die bedeutungsvollste Geschichte aller Zeiten darstellt, sondern von der her alles andere erst in einen richtigen Bedeutungshorizont gestellt wird.

Der frühe Kirchenvater Irenäus von Lyon drückte diese Gedanken als "Rekapitulation" aus. In seinem Leben rekapituliert Jesus Christus die gesamte Menschheit, ja, die gesamte Schöpfung, und vollzieht eine narrative Inversion der Menschheitsgeschichte. In diese neue Geschichte gestellt, erhalten noch die kleinsten und unbedeutendsten Aspekte eine unendliche Würde. Als Beispiel kann das Alabasterfläschchen in der Geschichte der Fußwaschung (Lk 7,36–50) dienen. Es gibt keinen eigentlichen Grund, weshalb ein Alabasterfläschchen eine höhere Stelle in der Taxonomie der Dinge erhalten sollte als z. B. eine Sonnenbrille. Aber weil es in unmittelbarem Bezug zur Geschichte des Logos steht, erhält es plötzlich universale Bedeutung.

Botendimension der Materie

Zwar verweist die gesamte Realität als Schöpfung Gottes in allem über sich hinaus, aber nur in Jesus sehen wir den Ort, wo Alltagsstofflichkeiten in ihre Bestimmung unter den Logos zu kommen, und damit verdichteten Symbolcharakter erhalten, gerade, weil sich an ihnen der Sinn des Kosmos zeigt. Anders gesagt: Die gesamte Welt kann zwar als Zeichensystem gelesen werden, das über sich selbst hinausweist, aber in Jesus Christus wird sichtbar, wohin es zeigt. An ihm wird konkret sichtbar, was die Erscheinung dieses "mehr" bedeutet, resp. wie dieses "mehr" aussieht, wenn es in der Welt erblickt wird. Und weil in diesem Jesus Christus die Bestimmung der Wirklichkeit sichtbar wird, lohnt es sich auf besondere Weise, über das Alabasterfläschchen nachzusinnen – und vielleicht noch mehr, es zu malen.

Genau wie Jesus selbst den Vater zeigt und verhüllt, sind auch die konkreten Gegenstände, die in die Geschichte des Logos hineingenommen werden, nur im Modus dieser Gleichzeitigkeit irgendwie darstellbar.

Um hier die Brücke zum Anfang zu schlagen, kann erneut auf die Botendimension der Materie verwiesen werden. Jeder noch so banale materielle Aspekt kann Teil des Botengeschehens sein und also wesentlich zur Vermittlung beitragen. Dennoch bleibt die Frage nach der Botschaft. Materielle Gegenstände, ein Fahrrad z. B., sind immer schon in ein Vermittlungsgeschehen eingebunden, weil sich in ihnen Sinn zeigt. Wer ein Fahrrad sieht, der sieht ja nicht einfach Metall, Gummi und Plastik – oder um phänomenologisch eine Stufe tiefer zu gehen: ineinander verschachtelte längliche schimmernde Gegenstände – sondern eben ein Fahrrad. Er sieht die Möglichkeit der Fortbewegung, womöglich sieht er darin ein Statussymbol, ein Sportvehikel oder auch ein politisches Statement. Das Fahrrad ist Kulturgut und damit immer auch auf bestimmte Weise mit Sinn aufgeladen, genau wie der Vorhang in der Geschichte von Zeuxis und Parrhasius.

Das Fahrrad vermittelt somit immer einen bestimmten Bedeutungshorizont, der kulturell gewachsen und sinnbehaftet ist. Für das Alabasterfläschchen gilt das alles auch; es ist ein Gefäß aus wertvollem Material, das z. B. für Salbungszwecke verwendet wurde, was nicht zuletzt in der Geschichte der Salbung Jesu deutlich wird. Gleichzeitig ist es eben auch ein Gegenstand, der in dieser Zentralpassage des Kosmos eine Rolle spielt und damit eine Bedeutung erhält, die weit über jedwede historisch-kulturelle Sinnhaftigkeit hinausgeht. Das Alabasterfläschchen wird plötzlich Teil der Geschichte des Logos und damit in unmittelbarer Weise Medium für die Selbstoffenbarung Gottes, weil es in besonderer Beziehung zu Christus als der Selbstoffenbarung Gottes steht.

Und trotzdem, genau wie Jesus selbst den Vater zeigt und verhüllt, sind auch die konkreten Gegenstände, die in die Geschichte des Logos hineingenommen werden, nur im Modus dieser Gleichzeitigkeit irgendwie darstellbar. Auch hier gilt: Wer Augen hat zu sehen … Das Alabasterfläschchen hat nicht plötzlich magische Qualitäten. Genauso wenig wie die Gottheit Jesu gemalt werden kann, kann die Heiligkeit dieses Gegenstandes gemalt werden. Wo dies explizit versucht wird, endet es meist in Kitsch. Nein, jedes Bild ist immer auch angewiesen auf die Rezeptionsfähigkeit seiner Beschauer. Die Aufgabe der Kunst liegt somit nicht in der möglichst direkten Darstellung der "Heiligkeit", denn eine solche wird sowieso nur gesehen, wo die Augen gelernt haben zu sehen, sondern im Zeigen der vermittelnden Verbindung von Sichtbarem und Unsichtbarem, von Heiligkeit und Normalität, von Gott und Welt. Wie das gelingt, ist ein Geheimnis. Nur so viel: Es stellt sich eher ein, als dass es produziert wird.

Wenn sich in der Geschichte von Jesus Christus die gesamte Wirklichkeit aufhellt, dann muss diese Geschichte auch für die Malerei von außerordentlicher Bedeutung sein,

Wer ist Jesus für mich als Künstler?

Jesus Christus ist der Ort der Selbstoffenbarung Gottes schlechthin. Und spannenderweise funktioniert die Botenmetapher für ihn genauso wie für die Malerei. Das Image (Bild des Vaters, Erscheinung Gottes) ist ohne das Picture (sein Körper und damit auch seine Zeit und sein Ort) nicht zu haben. Jenes erscheint nur in diesem und gibt ihm seinen Sinn.

Aber wahrscheinlich ist es genau andersherum. Die Botenmetapher funktioniert bei Christus, weil von ihm her als Logos der Welt die Realität aufgespannt wird. An ihm wird sichtbar, wie die Welt ist, was sie im Innersten zusammenhält und wie Sichtbares und Unsichtbares zusammengehen. Weil er zeigt und verhüllt, zeigt und verhüllt auch die Wirklichkeit. Und deshalb ist es die Berufung der Malerei, zu zeigen und zugleich auf Absenzen zu verweisen.

Wenn sich in der Geschichte von Jesus Christus die gesamte Wirklichkeit aufhellt, dann muss diese Geschichte auch für die Malerei von außerordentlicher Bedeutung sein – und das war und ist sie aus kunsthistorischer Sicht ja auch. Aus all den hier angestellten Überlegungen sollte hoffentlich deutlich werden, wieso die Szenen des Lebens Jesu für mich als Künstler ganz besonders wichtig geworden sind: Weil sie eben nicht nur Motive für mein eigenes Schaffen darstellen, sondern weil in ihnen der Sinn und das Ziel der Welt aufscheinen und damit auch der Sinn und das Ziel der Kunst.

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