„Ignorierte Frauen“ – Folge 1: Die Schlange war ein Er Während der Fasten- und Osterzeit nimmt Annette Jantzen übersehene Frauenfiguren der Bibel in den Blick. Am Anfang steht die Urmutter Eva. Von Annette Jantzen 22.2.2026, Geistesleben / 2 Kommentare Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 4 Hefte + 4 Hefte digital 0,00 € danach 75,40 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 27,30 € Versand (D) 4 Hefte digital 0,00 € danach 68,90 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autorin Annette Jantzen Annette Jantzen, geb. 1978, Dr. theol, studierte Katholische Theologie in Bonn, Jerusalem, Tübingen und Strasbourg. Als Theologin und Autorin beschäftigt sie sich mit biblischen Texten und Auslegungsgeschichte, mit der Überwindung patriarchaler Engführungen im Verständnis des christlichen Glaubens und mit den politisch-gesellschaftlichen Dimensionen von geschlechterfairer Gottesrede. Sie betreibt den Blog www.gotteswort-weiblich.de und ist im ganzen deutschsprachigem Raum als Referentin gefragt. Auch interessant Frei 9/2026: 1. März 2026 S. 5 „Ignorierte Frauen“ – Folge 2: Sie singen Gottes Wort Von Annette Jantzen Plus 9/2026: 1. März 2026 S. 7 Traum und Prophetie: Sprache der Träume Von Annette Jantzen Plus 9/2026: 1. März 2026 S. 1 Abram verlässt seine Heimat (Gen 12,1–4a): Aus dem Schneckenhaus Von Claudia Pfrang Diskussion Kommentieren 2 Kommentare Von Martin am 22.02.2026 Dass die weibliche Schlange im Deutschen, ein Schlangerich im Hebräischen ist, bringt keine weitere Erkenntnishilfe zum Verstehen des Anti-Mythos (!) in Gen 3f . Auf dem Boden gekrochen kommt das Bodentier in beiden Sprachen gleich. Nicht zu hören aber ist im Deutschen das Wortspiel des hebr. Schlangerich (nachasch) mit seinem zugehörigen Verb "wahrsagen", so dass die Schlange, der (!) "Drache (draco) der Wahrsagerei" Adam als isch/ischah(Mann/Frau) das beschert, was der Schlangerich selber ist, nämlich nackt, da er sich ständig häutet und man nie weiß woran mit ihm, dem Schlangerich, ist. Der Listenreiche, der sich als klug ausgibt, ist nichts als sich verkrümmender, Haut abstreifender Nacktling, der von Adam beherrscht werden sollte, sich nun zum Menschenregenten aufspielt. Wenn das nicht, vor dem Begriff, die Erzählung von Sünde ist, was dann ? Durch den Ungehorsam des Geboteübertreters "Erdling", "Erdkloß"(danke Thomas Mann!) kam die Sünde in die Welt (Röm 5,19), Adam aus der Erde gekrochen wie die Schlange, seinen göttlichen Atemhauch vergessend, um dem Schlangenwurm sich anzugleichen. Wenn das nicht Sünde, d.h. Absonderung aus der Einheit mit dem HERRN, sein soll, ein Sünde die weitergegeben wird an die "Natternbrut", eskalierend im Brudermord, fällt doch der Apfel nicht weit vom Stamm. Man höre die feine Ironie der "Eva" als Mutter der Lebendigen, aber einer Mutter, die den Nachkommen den Atemduft des Todes als Mitgift ein-haucht, somit zur Mutter des Todes wird, auch nur ein nackter Erdenwurm wie der Schlangerich. Wie herzlich kann man als Leser des AT lachen...um dann zu weinen. Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. 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Wir können froh und dankbar sein für all jene, die ihm auf die Schliche kommen und sich nicht in die Irre führen lassen. Vielen Dank, Frau Jantzen! Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. E-Mail-Adresse * Vorname * Nachname * Anzeigename ** Kommentar * Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen. 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Annette Jantzen Annette Jantzen, geb. 1978, Dr. theol, studierte Katholische Theologie in Bonn, Jerusalem, Tübingen und Strasbourg. Als Theologin und Autorin beschäftigt sie sich mit biblischen Texten und Auslegungsgeschichte, mit der Überwindung patriarchaler Engführungen im Verständnis des christlichen Glaubens und mit den politisch-gesellschaftlichen Dimensionen von geschlechterfairer Gottesrede. Sie betreibt den Blog www.gotteswort-weiblich.de und ist im ganzen deutschsprachigem Raum als Referentin gefragt.
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