„Ignorierte Frauen“ – Folge 2: Sie singen Gottes Wort Während der Fasten- und Osterzeit nimmt Annette Jantzen übersehene Frauenfiguren der Bibel in den Blick. Heute: Die Riege der Prophetinnen. Von Annette Jantzen 1.3.2026, Geistesleben / 1 Kommentar Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 4 Hefte + 4 Hefte digital 0,00 € danach 75,40 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 27,30 € Versand (D) 4 Hefte digital 0,00 € danach 68,90 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autorin Annette Jantzen Annette Jantzen, geb. 1978, Dr. theol, studierte Katholische Theologie in Bonn, Jerusalem, Tübingen und Strasbourg. Als Theologin und Autorin beschäftigt sie sich mit biblischen Texten und Auslegungsgeschichte, mit der Überwindung patriarchaler Engführungen im Verständnis des christlichen Glaubens und mit den politisch-gesellschaftlichen Dimensionen von geschlechterfairer Gottesrede. Sie betreibt den Blog www.gotteswort-weiblich.de und ist im ganzen deutschsprachigem Raum als Referentin gefragt. Auch interessant Plus 9/2026: 1. März 2026 S. 7 Traum und Prophetie: Sprache der Träume Von Annette Jantzen Plus 8/2026: 22. Februar 2026 S. 5 „Ignorierte Frauen“ – Folge 1: Die Schlange war ein Er Von Annette Jantzen Gratis 7/2026: 15. Februar 2026 S. 5 Mehr als vorläufiger Trost Von Annette Jantzen Diskussion Kommentieren 1 Kommentar Von Martin am 01.03.2026 Dass die Liturgie manche Kurzformen wählt, ist manchmal schmerzhaft in der Beschneidung der Perikopen, aber dann doch auch den Liturgiefeiernden geschuldet, die ja zunehmend immer weniger aufnahmefähig sind. So scheinen die Propheten in der männlichen Weise zu dominieren, scheinen. Den Argumentationsstil von Jantzen aufzugreifend, sind es männliche Propheten, welche die (!) Prophetie, eben die weibliche Gottesbotschaft verkünden. Dieses Rumschieben von Sprache beißt sich wie Urobos-Schlange in den eigenen Schwanz. Ende des Verwirrspiels. Vielmehr gilt es daran zu arbeiten, dass wir als Substanz "Einer in Christus sind", unabhängig von weiblich-männlich-diversen Akzidentien, ohne auseinander driftendes Gezerre, welches Geschlecht wann, wieviel genannt wird. Prophetie ist unabhängig von Geschlechtsdominanz, auch wenn dieser Artikel einem das einreden möchte. Warum jetzt Maria zur Prophetin stilisieren, recht es nicht, dass sie Gottesgebärerin ist? Täglich ihr Magnifikat in der Liturgie, parallel zum Benedictus, welch ein gerechte Aufteilung zwischen Mann-Frau-Lobpreis. Die angebliche Differenzierung, Maria würde nicht durch die Geisteskraft Mutter Gottes, sondern diese würde nur 9 Monate über ihrer Schwangerschaft schweben, gibt der Lukastext nicht her. Mariens Frage "wie?" schwanger werden, beantwortet Gabriel klar mir "Heiliger Geister wird kommen über dich". Einmaliger Akt oder neunmonatiges Geschehen , bleibt offen. Das Maria aufsteht "anastasa" (um zu Elisabeth zu eilen) gleich mit der österlichen Auferstehung zu vernetzen mag einer Spiritualität des Alltags geschuldet sein (vgl. Gebetshaltung), aber kann nicht in den Text hineinverlegt werden. Anastasa ist ein Alltagsgeschehen bis hin zu einer drängenden Bedeutung im Sinne von "aufgescheucht werden", in Lk 1 aber sicher kein österlicher Aufstand. Dass wir alle Propheten als Mann, Frau, Divers sind, tragen wir als Zeichen auf der Stirn seit der Salbung bei der Taufe, als König, Priester und Prophet, die Ämter des EINEN, damit wir eins sind in IHM, unabhängig vom Geschlecht, Alter, etc. wie Joels Wort sich erfüllt an Pfingsten (Apg 2). Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. E-Mail-Adresse * Vorname * Nachname * Anzeigename ** Kommentar * Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen. 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Annette Jantzen Annette Jantzen, geb. 1978, Dr. theol, studierte Katholische Theologie in Bonn, Jerusalem, Tübingen und Strasbourg. Als Theologin und Autorin beschäftigt sie sich mit biblischen Texten und Auslegungsgeschichte, mit der Überwindung patriarchaler Engführungen im Verständnis des christlichen Glaubens und mit den politisch-gesellschaftlichen Dimensionen von geschlechterfairer Gottesrede. Sie betreibt den Blog www.gotteswort-weiblich.de und ist im ganzen deutschsprachigem Raum als Referentin gefragt.
Plus 8/2026: 22. Februar 2026 S. 5 „Ignorierte Frauen“ – Folge 1: Die Schlange war ein Er Von Annette Jantzen