Bei der imposanten Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele im San Siro Olympic Stadium in Mailand konnten die Zuschauer nicht nur den Einmarsch der Nationen und das Entzünden der Flamme, sondern auch eine von Tänzern dargestellte Friedenstaube bewundern. Und tatsächlich war dieses sportliche Großereignis von Anfang an eng mit einem pazifistischen Grundgedanken verbunden: Es wird berichtet, dass im Jahr 884 v. Chr. in ganz Griechenland ein offizieller Waffenstillstand während der Wettkämpfe ausgerufen wurde – ursprünglich, um Athleten und Besuchern eine sichere An- und Abreise zu ermöglichen. Bedauerlicherweise gilt diese Regelung heute nicht mehr, aber dennoch können die Spiele noch immer der Völkerverständigung dienen und einen Schritt hin zu einem friedlicheren Miteinander sein. (Foto: Pool for Yomiuri / Picture alliance / Associated Press)