Der Opferbegriff: Selbstverschwendung Kürzlich bemängelte Peter Trummer an dieser Stelle eine Überbetonung des Todes Jesu. Joachim Negel hält dagegen: Erst wenn man die Sinnvielfalt der biblischen Opferbilder ausschöpft, gelange man zu einem lebendigen Glauben. Von Joachim Negel 29.3.2026, Zeitgänge / 2 Kommentare Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 4 Hefte + 4 Hefte digital 0,00 € danach 75,40 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 27,30 € Versand (D) 4 Hefte digital 0,00 € danach 68,90 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Joachim Negel Joachim Negel wurde 1962 geboren und ist seit 2015 Professor für Fundamentaltheologie an der Universität Fribourg. Von 2004 bis 2009 war er Dekan des Theologischen Studienjahrs Jerusalem. Er studierte Theologie, Philosophie und Romanistik in Bonn, Münster, Paderborn, Paris und Würzburg. Auch interessant Plus 8/2026: 22. Februar 2026 S. 6 Künstliche Intelligenz: Wertvoll unvollkommen Von Johannes Lorenz Plus 5/2026: 1. Februar 2026 S. 8-9 Theologie und Tierethik: Interview mit Martin M. Lintner Von Martin M. Lintner, Johanna Beck Gratis 16/2026: 19. April 2026 S. 2 Jürgen Moltmann: Tat-Theologe Von Johanna Beck Diskussion Kommentieren 2 Kommentare Von Karl-Heinz Hug am 02.04.2026 Als Laie schliesse ich mich dem lesenswerten Kommentar von Frau Wilhelm mit einem Schlusssatz von Hubertus Halbfas ('Glaubensverlust') an: "Solange wir zwischen Jesus und uns eine unüberwindliche Kluft schaffen, verbindet sich sein Reich-Gottes-Programm nicht mit dem Alltag der Welt. Solange wir Jesus nur anbeten, werden wir ihm nicht folgen. Das Göttliche, das ihn erfüllte, muss auch in uns zum Durchbruch kommen - als Licht der Welt." Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. E-Mail-Adresse * Vorname * Nachname * Anzeigename ** Kommentar * Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen. Ich bin einverstanden, dass mein personenbezogenes Nutzungsverhalten in Newsletter und E-Mail-Werbung erfasst und ausgewertet wird, um die Inhalte besser auf meine Interessen auszurichten. Über einen Link in Newsletter oder E-Mail kann ich diese Funktion jederzeit ausschalten. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns wichtig. Hier finden Sie unsere Hinweise zum Datenschutz. Kommentieren Von Elisabeth Wilhelm am 01.04.2026 Mit großem Interesse habe ich sowohl den Artikel von Peter Trummer als auch von Joachim Negel gelesen. Das Opferthema berührt eine höchst toxische religiöse Prägung bei mir. Herr Negel spricht von von der "absurden Lesart" eines "sadistischen Vatergottes" und dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Genau so habe ich das Kreuzesopfer "gelernt". Wenn man, wie ich, keine Theologin ist und sprachliche Feinheiten von "Opfer" daher nicht aus dem Handgelenk differenzieren kann, liegt dann nahe, die gesamte Opfertheologie und unter Umständen den ganzen Glauben über den Jordan zu schicken, über die Ausführungen von Herrn Trummer also noch weit hinauszuschießen. Übliche Karfreitagsgottesdienste sind da keine Hilfe. Ich habe nicht nachgezählt, wie viele Lieder im Gotteslob genau diese Absurditäten von Schuld und daher nötigem Opfer bedienen und Lieder sind wirkmächtig, prägen sich ein, nicht nur in das Ohr, sondern auch in die Seele. Ich danke beiden Autoren für Ihre Ausführungen. Für mich sind beide wertvoll und bedenkenswert. Nur ein Nachsatz zum Maggi-Vergleich: Mit Verlaub, wenn Sie in einer guten Suppe, sei es aus Markknochen oder aus Gemüse gekocht, einen Maggi-Würfel zugeben, ergänzen Sie nur einen Geschmacksverstärker, fein dosiertes Salz genügt! Ich möchte keinen spirituellen Geschmacksverstärker, es genügt der reine Geschmack. Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. 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Joachim Negel Joachim Negel wurde 1962 geboren und ist seit 2015 Professor für Fundamentaltheologie an der Universität Fribourg. Von 2004 bis 2009 war er Dekan des Theologischen Studienjahrs Jerusalem. Er studierte Theologie, Philosophie und Romanistik in Bonn, Münster, Paderborn, Paris und Würzburg.
Plus 5/2026: 1. Februar 2026 S. 8-9 Theologie und Tierethik: Interview mit Martin M. Lintner Von Martin M. Lintner, Johanna Beck