Passionszeit: Das beerdigte Halleluja Wie Felix Evers eine alte Fastenzeittradition wiederauferstehen lässt. Von Felix Evers 29.3.2026, Geistesleben / 4 Kommentare Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 4 Hefte + 4 Hefte digital 0,00 € danach 75,40 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 27,30 € Versand (D) 4 Hefte digital 0,00 € danach 68,90 € für 26 Ausgaben pro Halbjahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Felix Evers ist Pfarrer in Hamburg-Billstedt. Auch interessant Plus 7/2026: 15. Februar 2026 S. 5 Aschermittwoch: Eine Generation sucht das Kreuz Von Marco Benini Plus 15/2026: 12. April 2026 S. 8 Neue Reihe: Heilige Zeichen Von Marco Benini, Simon Lukas Plus 14/2026: 5. April 2026 S. 4 Ostertradition: Tanzend zum Zentrum Von Johanna Beck Diskussion Kommentieren 4 Kommentare Von Martin am 10.04.2026 Leider übernimmt diese Seite die hebräischen Buchstaben für Sanctus/Heilig/Kadosh nicht. Kadosh wird zwar angezeigt, dann aber beim Absenden in????????? verwandelt. Also da muss die homepage überarbeitet werden, schwerer Fehler!" Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. E-Mail-Adresse * Vorname * Nachname * Anzeigename ** Kommentar * Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. 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Gerade eine Säule der österlichen Bußzeit ist das Gebet, für das man besonders frei wird durch Fasten und Almosen. Der Lobpreis Gottes endet nie!! Man denke an den alten Gruß "Laudetur (Gelobt, hebr. Hallel) Jesus Christus". Dass die Liturgie das hebr. Hallel unübersetzt beibehält, verbindet Christen und Juden in einer ganz besonderen Weise, nicht nur im gemeinsamen Gebet es Psalters, sondern im Beginnen des liturgischen Zyklus am Sederabend analog Osternacht. Ein Vergleich des Hallel mit dem lat. Gloria/griech. doxa ist abwegig, da das Hallel eine Hinwendung des Beters zu Gott ist, während die doxa/gloria eine Benennung der Eigenschaft Gottes darstellt, nicht umsonst ein weihnachtlicher Gesang der Engel mit himmlischen Lippen (Lk2), während das Hallel im Mund der himmlischen Heerscharen nur in Offb. 19,6 erwähnt wird im Zusammenhang mit dem Untergang der babylonischen Hure, alias Menschenreich. In unseren antisemitischen und antijudaischen Zeiten sollte man fein säuberlich dieses wichtige Verbindungsglied des Hallel als das hochhalten, das die Völker des Bundes, Juden und Christen, zusammenhält, gerade im Blick auf die gemeinsame Grundlage Pessach/Ostern, ist doch der Herr auferstanden gemäß der Schrift (1 Kor 15,8ff/Lk 24,32), vor allem aber im Jetzt vollzogenen Vorgeschmack des gekommen Reich Gottes (s. Gloria/Doxa, vgl. Doxologie am Ende des Hochgebetes). Dann können wir Juden und Christen zur Hochform auflaufen, wenn wir zusammen mit den Engeln auch singen: Sanctus, Heilig, ????????? sofern nicht jemand auf die Idee kommt uns das ????????? auch noch zu begraben. Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. 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Kommentieren Von Martin am 10.04.2026 Nicht umsonst hat sich der Brauch, das Hallel zu begraben nicht durchgesetzt, weil es eine Verletzung des Lobpreis Gottes darstellt, der "laus perennis", analog dem Lobpreis-Dienst der Engel, der in der Kirche etwa im Stundengebet von Menschen nachgeahmt wird, man vergleiche den Anspruch der Benediktiner in Cluny zum immerwährenden Gebet bis "Aufrichtige Bekenntnisse eines Pilgers" zum Thema Herzensgebet. Gerade eine Säule der österlichen Bußzeit ist das Gebet, für das man besonders frei wird durch Fasten und Almosen. Der Lobpreis Gottes endet nie!! Man denke an den alten Gruß "Laudetur (Gelobt, hebr. Hallel) Jesus Christus". Dass die Liturgie das hebr. Hallel unübersetzt beibehält, verbindet Christen und Juden in einer ganz besonderen Weise, nicht nur im gemeinsamen Gebet es Psalters, sondern im Beginnen des liturgischen Zyklus am Sederabend analog Osternacht. Ein Vergleich des Hallel mit dem lat. Gloria/griech. doxa ist abwegig, da das Hallel eine Hinwendung des Beters zu Gott ist, während die doxa/gloria eine Benennung der Eigenschaft Gottes darstellt, nicht umsonst ein weihnachtlicher Gesang der Engel mit himmlischen Lippen (Lk2), während das Hallel im Mund der himmlischen Heerscharen nur in Offb. 19,6 erwähnt wird im Zusammenhang mit dem Untergang der babylonischen Hure, alias Menschenreich. In unseren antisemitischen und antijudaischen Zeiten sollte man fein säuberlich dieses wichtige Verbindungsglied des Hallel als das hochhalten, das die Völker des Bundes, Juden und Christen, zusammenhält, gerade im Blick auf die gemeinsame Grundlage Pessach/Ostern, ist doch der Herr auferstanden gemäß der Schrift (1 Kor 15,8ff/Lk 24,32), vor allem aber im Jetzt vollzogenen Vorgeschmack des gekommen Reich Gottes (s. Gloria/Doxa, vgl. Doxologie am Ende des Hochgebetes). Dann können wir Juden und Christen zur Hochform auflaufen, wenn wir zusammen mit den Engeln auch singen: Sanctus, Heilig, ????????? sofern nicht jemand auf die Idee kommt uns das ????????? auch noch zu begraben. Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. E-Mail-Adresse * Vorname * Nachname * Anzeigename ** Kommentar * Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen. 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Scherz beiseite: Die Liturgie Vorgabe, dass in der Fastenzeit das Halleluja durch die Christus Rufe ersetzt wird und auch der feierliche Segen am Ostertag - mit dem Doppelten Halleluja am Ende - beides macht deutlich: Ostern und Halleluja - das gehört zusammen - und so verdeutlicht das "Begräbnis" diese Lehre. Ist mit Sicherheit mehr für Fans als für das "normale" Kirchenvolk. Antworten Schreiben Sie eine Antwort Angemeldet kommentieren Als Gast kommentieren Anmeldung E-Mail * Passwort * Passwort vergessen? Angemeldet bleiben Anmelden Diese Angaben benötigen wir von Ihnen. Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen. 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