Ihre PostLeserbriefe

Gefunden

Zum Zitat der Woche (CIG Nr. 10, S. 2)

„Das Entscheidende am Glauben ist … dass man nach ihm (Gott) auf der Suche ist.“ Das Zitat von Papst Leo XIV. verwundert. Wird etwa jetzt – 1700 Jahre nach Nicäa – das Glaubensbekenntnis geändert in ein „Such-Bekenntnis“? „Ich suche nach Gott, dem Vater, dem Allmächtigen…“? Ich jedenfalls bin froh, dass ich in Jesus Christus Gott gefunden haben.

Günter Heußen, Korb

Völkerrecht

Zum Leitartikel „Wie Gott die Welt rettet“ (CIG Nr. 10, S. 1)

Es „hat wieder ein Krieg begonnen“, heißt es im Text. Nein, da hat nichts „begonnen“, sondern die USA und Israel haben einen souveränen Staat bombardiert. Ein klarer Bruch des Völkerrechts. Der Angriff verstößt gegen das Gewaltverbot der UN-Charta und eröffnet einen Krieg. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

Rolf Baiker, Freiburg

Seelen-Augen

Zum Zeitgang „Plötzlich war eine Veränderung denkbar“ (CIG Nr. 10, S. 3)

Danke für diesen großartig verständlichen Einblick in unsere Religionsgeschichte, den uns Gabriel Zuchtriegel eröffnet – und damit die inneren historischen Seelen-Augen öffnet. Er ermutigt so zu einer historischen Zuversicht aus dem Geschehen der Vergangenheit für die großen historischen Umwälzungen unserer Gegenwart. Seine Art, Historie für uns heute zu verdeutlichen, schenkt Zuversicht und Vertrauen in den gewaltigen Wandel des Lebens „jetzt“.

Ferdinand Rauch, Volkmarsen

In der Stille

Zum Beitrag „Sich langweilen bitte“ (CIG Nr. 10, S. 4)

Der Beitrag hat mich aufgeschreckt. Ist denn Langeweile etwas Erstrebenswertes? Gewiss: Nichtstun wie auch Untätigsein wollen eingeübt werden. Wenn ich in der Stille lange verweile, dann freilich erahne ich etwas von der alles bewegenden Gegenwart Gottes.

Dr. Klaus Beurle, Würzburg

Wörtlich?

Zum Beitrag „Sie singen Gottes Wort“ (CIG Nr. 9, S. 5)

Dass die Liturgie manche Kurzformen wählt, ist manchmal schmerzhaft, aber doch auch den Liturgiefeiernden geschuldet, die ja zunehmend immer weniger aufnahmefähig sind. Es gilt daran zu arbeiten, dass wir als Substanz „Einer in Christus sind“, unabhängig von weiblich-männlich-diversen Akzidentien, ohne auseinanderdriftendes Gezerre, welches Geschlecht wann, wie oft genannt wird.

Michael Rudolf, Jengen

Man mag die Erzählung von der jungfräulichen Geburt Jesu der Gattung „narrative Theologie“ zuordnen. Es ist aber ganz und gar ärgerlich, dass die traditionelle Lehre der Kirche bis auf den heutigen Tag die Vorstellung von der wundersamen Schwangerschaft Mariens wortwörtlich weiterhin vermittelt.

Hermann Westbrock Hamminkeln

Hoffnungsraum

Zum Zeitgang „Gegenwärtigkeit als Motor der Demokratie“ (CIG Nr. 9, S. 3)

Der Artikel besticht nicht nur durch seine treffende Analyse der gegenwärtigen demokratischen Erschöpfungssymptome und ihrer kulturellen wie ökonomischen Ursachen. Wo Schulen Räume gelebter Hoffnung, pluralitätssensibler Demokratie und verantworteter Freiheit eröffnen, investieren Kirchen nicht in Strukturen, sondern in die Zukunftsfähigkeit von Gesellschaft und Glauben zugleich.

Hans-Jürgen Dörrich, Bonn

Gott sei Dank

Zum Nachruf „In memoriam“ (CIG Nr. 8, S. 2)

Besten Dank für Ihre Würdigung des bedeutenden Politikers Hans-Jochen Vogel, gerade auch hinsichtlich seiner Rolle als Katholik. Meine Frau und ich waren während eines Urlaubs über mehrere Tage Tischnachbarn der Eheleute Vogel, woraus sich ein brieflicher Kontakt ergab. Unter anderem schickte er uns den Text seiner Rede aus Anlass seines 90. Geburtstages. Im letzten Satz dankte er expressis verbis „dem Herrgott“.

Eberhard Hoos, Trier

 

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