Qualitätsmerkmale mit Blick auf die liturgischen Dienste und die TeilnehmendenWann ist ein Gottesdienst „gut“?

Die Erwartungen an die liturgischen Feiern können je nach Perspektive, Kirchenbindung, Interesse etc. recht unterschiedlich sein. Einigkeit dürfte darin bestehen, dass Qualität wichtig ist. Da beim Gottesdienst Gott und Mensch agieren, scheint die tätige Teilnahme, zentrales Anliegen der Liturgiekonstitution (SC 14 u. ö.), ein geeignetes Qualitätskriterium zu sein. Denn es beschreibt einerseits menschliches Tun, aber andererseits geht es um ein Teilhaben an der göttlichen Wirklichkeit der Liturgie. Freilich muss man dieses Kriterium der tätigen Teilnahme konkret durchdeklinieren. Es fragt danach, ob die Teilnehmenden über die äußeren Riten und die Vollzüge der liturgischen Dienste auch am Kern des Gottesdienstes teilhaben können und zu einer Begegnung mit Gott kommen, die sie bestärkt, tröstet, freut, berührt, motiviert.

Fazit

Das Bemühen um qualitätsvolle Gottesdienste richtet den Blick darauf, wie die liturgischen Dienste den Teilnehmenden helfen, wirklich Gott zu begegnen.

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