Pastoraltheologische Perspektiven auf die Kirche des 21. Jahrhunderts: Krise, Unterscheidung und synodale Erneuerung

Das Buch „Wage zu träumen! Mit Zuversicht aus der Krise“ von Papst Franziskus, stellt einen bedeutenden Beitrag zur zeitgenössischen Pastoraltheologie dar. Im Kontext der COVID-19-Pandemie interpretiert Papst Franziskus globale Krisen als geistliche Momente der Unterscheidung und der gesellschaftlichen Neuorientierung. Der vorliegende Beitrag untersucht die pastoraltheologische Vision des Werkes und analysiert zentrale Leitmotive: Krise als locus theologicus, geistliche Unterscheidung als pastorale Methode, die Option für die Armen als hermeneutisches Prinzip, Synodalität als kirchlicher Grundstil sowie Hoffnung als pastorale Tugend.

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