Anzeige: Die neue Freiheit genießen und gestalten. Ein Reiseführer in den Ruhestand von Traugott Schächtele
Titelseite Anzeiger für die Seelsorge 11/2026

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-8

    Die pastorale Bedeutung einer sich ändernden Bestattungskultur: Biographieorientierte Praxis und pastorale Resonanzräume

    Menschen die letzte Ehre zu erweisen, gehört nicht nur gesellschaftlich, sondern auch kirchlich zu einer der zentralen Aufgaben. Über Jahrhunderte haben sich dafür kirchliche Rituale ausgebildet, die nun durch die Individualisierung der Bestattungskultur zunehmend in Spannung mit gesellschaftlichen Entwicklungen stehen. Moderne Bestattungsformen orientieren sich vermehrt an persönlichen Wünschen der Verstorbenen oder ihrer Angehörigen.

  • Plus S. 10-14

    Ein zukunftsträchtiges Szenario: Ehrenamtliche Begräbnisleiter

    Wenn manche beim Blick auf den Zustand der Kirche eher erschöpft die Augen schließen wollen, lohnt es sich, Erfahrungen anzuschauen, wie Zukunft entsteht. Vor unserem geistigen Auge können sich Szenarien entfalten, an deren „Wirklichkeit-Werden“ wir mitgestalten können. Unsere Erfahrung, wie die anderer, werden Material einer gestaltungsfähigen Vorstellungskraft. Es kling fast paradox, dass Frauen und Männer als Begräbnisleiter weit über ihr Tätigkeitsfeld hinaus zum belebenden und anregenden Impuls, zum Szenario werden können.

  • Plus S. 15-18

    Zur Relevanz einer kirchlichen Bestattungskultur: Bestattungskultur im Stresstest

    „Nichts ist so beständig wie der Wandel“ (Heraklit). Das gilt auch für das inzwischen unübersichtlich gewordene Feld der Bestattungskultur, deren Transformation seit der Jahrtausendwende von einer sprunghaften Ausdifferenzierung der Möglichkeiten begleitet wird. Nicht nur durch Novellierungen des länderbasierten Bestattungsgesetzes (wie in Rheinland-Pfalz 2025), sondern auch durch KI sind Fragen des angemessenen Umgangs mit den Toten laut geworden. Im Folgenden sollen Schlaglichter auf gegenwärtige soziokulturelle Entwicklungen geworfen werden, die einerseits die Bestattung der Verstorbenen betreffen und sich andererseits auf deren Angehörige auswirken. Schließlich bleibt zu fragen, welchen Beitrag die Kirche für einen humanen Umgang mit den Toten leisten kann.

  • Plus S. 20-24

    Bestattungskultur in einem multireligiösen Deutschland: Viele Wege zum letzten Ort

    Auf vielen kommunalen Friedhöfen liegen christliche Wahlgräber, muslimische Grabfelder, anonyme Urnengemeinschaftsanlagen und individuell gestaltete Erinnerungsorte heute nur wenige Wege voneinander entfernt. Das zeigt, wie vielfältig Deutschland geworden ist. Wer über einen Friedhof geht, sieht längst nicht mehr nur eine Form des Abschieds. Er sieht viele.

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