Plus S. 1 Christlich-muslimischer Dialog: Theologisch fundiert Der Dialog zwischen Christentum und Islam hat in Deutschland produktive Entwicklungen durchlaufen. Die akademischen Theologien haben daran maßgeblichen Anteil. Von Annika Schmitz
Plus S. 4-5 Deutsche Bischofskonferenz: Neue Geistlichkeit Bischof Heiner Wilmer ist der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Warum er auf der Frühjahrsvollversammlung in Würzburg gewählt wurde und vor welchen Herausforderungen er steht. Von Stefan Orth
Plus S. 56 „Ökonomischer Druck bleibt bestehen“ Nach der Nachjustierung der Krankenhausreform bleibt die Finanzierung stark an Fallzahlen gebunden, kritisiert Christoph Radbruch, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbands. Von Hilde Naurath, Christoph Radbruch
Plus S. 6 Teilzeit-Debatte: Eigenverantwortlich regeln Die politische Debatte um Teilzeitarbeit krankt an zwei Verkürzungen. Von Martin Nebeling
Plus S. 7 Ja zu Olympia Wir sollten uns die Olympischen Sommerspiele 2036 in Deutschland zutrauen. Von Dana Kim Hansen-Strosche
Plus S. 8 Diplomatie: Gabriele Caccia: Von der UN nach Washington Die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und den Vereinigten Staaten geraten durch die Regierung von Donald Trump unter Druck. Jetzt hat der Papst einen neuen Vertreter für die USA ernannt. Erzbischof Gabriele Caccia gilt als erfahrener Diplomat. Von Dana Kim Hansen-Strosche
Plus S. 9-10 Theologenkommission: Dokument zum Menschsein Angesichts von Trans- und Posthumanismus warnt der Vatikan vor der Sehnsucht nach einer Perfektionierung des Menschen. Es bleiben blinde Flecken. Von Hilde Naurath
Plus S. 11-12 Konferenz: Christentum und Neue Rechte Eine von den evangelischen und katholischen Weltanschauungsbeauftragten organisierte Konferenz hat sich mit der Neuen Rechten und ihren Allianzen mit dem Christentum befasst. Das vielschichtige Phänomen bedarf komplexitätssensibler Analysen. Von Annika Schmitz
Plus S. 13-15 Zur zunehmenden Bedeutung von Hans Küngs Universalismus: Ein Prophet der Katholizität Hans Küngs Denken war umfassend und wollte die Welt umfassen. Auch dadurch geriet er mit einem Papsttum aneinander, das die Nabelschau zum Wesensmerkmal erhoben hatte. Heute finden sich Küngs Ideen in der Synodalität wieder. Er erweist sich mehr denn je als ein Prophet der Katholizität. Von Wolfgang Beinert
Plus S. 16-18 Fünf Jahre nach dem Tod von Hans Küng: Projekt Zukunft Mit dem „Projekt Weltethos“ hat Hans Küng der Welt sein kulturelles Vermächtnis hinterlassen. Für sein theologisches Denken hat er zunächst einen bitteren Preis zahlen müssen. Heute ist er aus dem multireligiösen und gesellschaftspolitischen Kanon nicht mehr wegzudenken. Von Johanna Rahner
Plus S. 49-50 Kanonistische Argumente gegen ein Verbot der Laienpredigt: Die Ausnahme als Recht Laien sollen predigen dürfen. Das lässt sich weder durch eine Partikularnorm noch über eine Dispens erreichen, wohl aber über ein Indult. Neun Überlegungen dafür. Von Heribert Hallermann
Gratis S. 28 Der Besuch des Kölner Doms kostet künftig Eintritt: Deutschlands größte Kathedrale mit Finanzierungsengpass Von Annika Schmitz
Gratis S. 32 Statistiken der beiden großen Kirchen in Deutschland: Anzahl der Kirchenmitglieder nimmt weiter ab Von Hilde Naurath
Gratis S. 45 Im Vorfeld erneut schwere Vorwürfe gegen Erzbischof Degenhardt: Missbrauchsstudie für das Erzbistum Paderborn Von Dana Kim Hansen-Strosche
Gratis S. 52 Mystery-Film „Wake Up Dead Man“ untersucht Mord an einem Priester: Evas Apfel verführt erneut Von Annika Schmitz
Plus S. 19-22 Der BDKJ-Vorsitzende Volker Andres im Gespräch: „Wir sollten die Sozialen Medien nicht verteufeln“ Die deutsche Politik diskutiert derzeit intensiv über ein „Social Media“-Verbot für Kinder und Jugendliche. Der BDKJ-Vorsitzende Volker Andres kritisiert diese Debatte. Im Interview spricht er über sinnvollere Maßnahmen, die Beteiligung von jungen Menschen in der Politik, Generationengerechtigkeit und die Bedeutung von Quoten innerhalb der synodalen Strukturen. Von Dana Kim Hansen-Strosche, Volker Andres
Plus S. 23-25 Klerikale Straffällige aus Deutschland in Afrika: Eure Täter wollen wir nicht Wenn Priester in deutschen Diözesen als Missbrauchstäter auffielen, lautete die „Lösung“ allzu oft: aus den Augen, aus dem Sinn. Die Folgen in Afrika sind verheerend. Von Bob John H. Koroma
Plus S. 26-28 Die Piusbruderschaft weist das Dialogangebot des Vatikans zurück: Der Weg zurück ins Schisma Die Piusbrüder nehmen das Gesprächsangebot des Vatikans als Reaktion auf die angekündigten Bischofsweihen nicht an. Ein weiteres Schisma lässt sich wohl nicht mehr abwenden. Von Helmut Hoping
Plus S. 29-32 Die Relevanz der Katholischen Soziallehre angesichts multipler Krisen: Alter Wein schmeckt auch aus neuen Schläuchen Ökologische Krise, technologische Entwicklungen, kriegerische Auseinandersetzungen – die Weltgemeinschaft steht vor transnationalen Herausforderungen. Die Katholische Soziallehre könnte als Kompass dienen. Von Thomas Schwartz
Plus S. 33-36 Beobachtungen zur Inflation von Desinformation: Die Welt in Unordnung Längst sind Desinformationskampagnen Teil einer hybriden Kriegsführung geworden. Die Zukunft europäischer Gesellschaften hängt auch davon ab, wie sie mit Fake News und Co. umgehen. Damit die Kirchen an Lösungen mitwirken können, müssen sie zunächst anerkennen, dass sie selbst Teil des Problems sind. Von Markus Vogt
Plus S. 37-40 Ökumenische Feiern von Eucharistie und Abendmahl: Irgendwann gemeinsam am Tisch des Herrn? Der „Ökumenische Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen“ bleibt hartnäckig in seinem Einsatz für das Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“. Weitere Konfessionen sind in das Gespräch eingetreten. Pastorale Initiativen berufen sich auf die theologischen Argumente. Entscheidend ist das Vertrauen auf Christi Verheißung selbst. Von Dorothea Sattler
Plus S. 40-42 Die orthodoxe Sozialethik differenziert sich aus: Krieg und Frieden als Prüfstein Die orthodoxe Kirche entwickelte lange Zeit kaum Ansätze zu einer systematisch ausgearbeiteten Sozialethik. Die von der Russischen Orthodoxen Kirche 2000 und vom Ökumenischen Patriarchat 2021 vorgelegten Dokumente knüpfen an gemeinsame Grundüberzeugungen an. Gleichwohl treten etwa in der Bewertung von Gewalt, Krieg und Frieden signifikante Divergenzen zutage. Von Dejan Ristić
Plus S. 43-45 Perspektiven für eine synodale Kultur: Vom Stolperstein zum Sprungbrett Der Synodale Weg war ein Laboratorium dafür, wie sich Teilhabe in der katholischen Kirche verwirklichen lässt. Die Ergebnisse der Prozessevaluation des deutschen Reformprojekts zeigen, dass es noch einiges zu lernen gibt. Von Katharina Karl
Plus S. 46-48 Javier Mileis libertärer Kulturkampf in Argentinien: Der Messias mit der Kettensäge Der libertäre Staatspräsident Argentiniens hat es sich zum Ziel gesetzt, einen aufgeblähten Staatsapparat inklusive Verantwortung für Infrastruktur und Soziales abzuschaffen. Während die katholische Kirche versucht, dagegenzuhalten, legitimieren Evangelikale seine Selbstinszenierung als Messias. Von Mariela Vargas
Plus S. 51 80 Jahre "Herder Korrespondenz": Brennende Herzen Christliche Hoffnung ist nicht auf wundersame Weise einfach da, sondern wird mühsam errungen. Von Katharina Klöcker
Gratis S. 53 Das Verhältnis von Religion und Politik: Kein einfacher Beziehungsstatus Von Annika Schmitz